Xabi, der Winzer und Eigentümer von Zorzal (zweite Generation), macht diesen Wein aus 100% eigenen, uralten Reben seiner verschiedenen Weinberge im Ort Fitero (der Weinnname Tifero ist quasi ein Wortspiel, weil sie keinen Village als Namen nehmen dürfen) , zusammen mit seinem schweizer, spanischstämmigen Freund Fredi Torres. Sie selektieren zusammen aus den ältesten und besten Grenache (90% rot und 1o% weiß) in sehr früher Leese genau so viel, dass es für 4 Barriques Wein reicht. 2023 war der Erstlingsjahrgang. Sie lasen per Hand, entrappten einen Teil händisch und füllten die danach angequetschten Beerren in zwei offene Holzbottiche. Darüber schichteten sie Ganztrauben. Das ganze wurde wä#hrend der spontanen Vergärung nur sehr soft runtergedrückt und der Freerun-juice anschließend in einjährig gebrauchten 500- und 300 Liter Barrques nur 9 Monate ausgebaut. Das Ergebnis ist ein Art schräger, hocharomatischer Naturwein mit 4 Gramm Restzucker. Charme und Frucht ohne Ende. Reife Erd- und Himbeere, süße Waldfrüchte. Zum Reinspringen schöner Fruchsaft mit floralen Noten, Rosenblätte. Kühler Antrunk, Frucht-Kaltschale, kaum spürbares Tannin aber geniale salzig-süße Mineralik mit erstaunlicher Frische und nicht vermuteter Länge. Unbedingt kühler trinken, ein Rotwein im Rosé-Einsatz. Genauso waren sicher früher die Clarets. Spaß und Trinkvergnügen mit beeindruckender Substanz und pikanter, süß-saurer- salziger Länge. Sehr schick und total unique.,