Im Portrait

Klaus Peter Keller

Zitat Klaus Peter Keller zum Geheimnis seiner Weine: »Den Boden ins Glas bringen über lange, langsame Reife – Trauben von sehr alten Reben, Maischestandzeiten, kurze Sedimentation und anschließende Spontanvergärung im Holzfass und Edelstahl – langes Feinhefelager – das war’s. Im Keller kann man nur noch Qualität verlieren ...« Heute umfasst die Lage Dalsheimer Hubacker 35 Hektar. Der obere Hubacker ist nach wie vor im Alleinbesitz des Weinguts Keller und zu 95 % mit Rieslingreben bestockt. Aus dem mittelgründigen, skelettreichen Boden mit mächtigem Kalkfelsen im Untergrund reifen ausdrucksstarke Rieslinge, die durch filigranes Frucht-Säurespiel und feinste Mineralität bestechen. Die Erträge im Dalsheimer Hubacker liegen deutlich unter 40 Hektoliter pro Hektar. Von herausragenden Qualitäten der Lage berichtet die Familienbibel bereits im vorletzten Jahrhundert.

Kein anderer rheinhessischer Weinberg wurde in den letzten Jahren bei staatlichen Prämierungen öfter ausgezeichnet. Klaus Peter Keller zählt für uns zu den fünf besten Allround-Winzern Deutschlands (Mit Dönnhoff, Haag, Wittmann, Zilliken und von Winning) und vielleicht zu den besten zehn Weißwein-Winzern der Welt. Dass ganz sicher noch weitere fünf deutsche Winzer unseres Programms in die Top 20 der Welt gehören, möchte ich dabei nicht unterschlagen.