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du Retout

Bordeaux, Haut Medoc

f

Cuvée

z

voluminös & kräftig
tanninreich

a

Lobenberg 95+/100

t

Trinkreif: 2023–2040

Chateau du Retout Cru Bourgeois Supérieur 2016
  • 15,90 €

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Jean Faure

Bordeaux, Saint Emilion

f

Cuvée

z

voluminös & kräftig
tanninreich

a

Lobenberg 100/100

Gerstl 20/20

Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2019
  • 35,00 €

Lauretan

Bordeaux, AC Bordeaux

f

Cuvée

a

Lobenberg 91–92/100

t

Trinkreif: 2018–2028

Chateau Lauretan 2015
  • 9,80 €

Monte Antico

Toscana, Maremma

f

Cuvée

z

strukturiert
seidig & aromatisch
saftig
pikant & würzig

a

Lobenberg 95–96+/100

t

Trinkreif: 2020–2038

Supremus 2015
  • 19,90 €

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Clos Manou

Bordeaux, Haut Medoc

f

Cuvée

z

voluminös & kräftig
tanninreich

a

Lobenberg 97–100/100

Gerstl 20/20

Chateau Clos Manou 2019
  • 19,90 €

Cambon la Pelouse

Bordeaux, Haut Medoc

f

Cuvée

z

pikant & würzig
voluminös & kräftig
strukturiert

a

Lobenberg 93–94/100

t

Trinkreif: 2019–2036

Chateau Cambon la Pelouse Cru Bourgeois Exceptionnel 2015
  • 17,00 €

Jean Faure

Bordeaux, Saint Emilion

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Cuvée

z

voluminös & kräftig
tanninreich

a

Lobenberg 97–100/100

t

Trinkreif: 2020–2045

Chateau Jean Faure Grand Cru Classe 2015
  • 49,50 €

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La Croix

Bordeaux, Pomerol

f

Cuvée

z

voluminös & kräftig
tanninreich

a

Lobenberg 97–100/100

Gerstl 20/20

Chateau La Croix 2019
  • 29,90 €

Courteillac

Bordeaux, AC Bordeaux

f

Cuvée

z

voluminös & kräftig
fruchtbetont

a

Lobenberg 93+/100

t

Trinkreif: 2019–2032

Domaine de Courteillac Bordeaux Superieur 2015
  • 13,30 €

Tour Perey

Bordeaux, Saint Emilion

f

Cuvée

z

voluminös & kräftig
tanninreich

a

Lobenberg 97–98/100

t

Trinkreif: 2019–2040

Chateau Tour Perey Grand Cru 2015
  • 33,00 €

Pontac Monplaisir

Bordeaux, Pessac Leognan

f

Cuvée

z

voluminös & kräftig
tanninreich

a

Lobenberg 95–96/100

t

Trinkreif: 2019–2035

Chateau Pontac Monplaisir 2015
  • 22,00 €

Villa Saletta

Toscana, Chianti und Vino Nobile

f

Cuvée

z

saftig
pikant & würzig
seidig & aromatisch

a

Lobenberg 92/100

t

Trinkreif: 2020–2029

Chianti Superiore 2016
  • 9,95 €
Artikel 1 - 12 von 973
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Stilikone Cabernet Sauvignon

Die Cabernet Sauvignon ist der unangefochtene Star des linken Bordeaux-Ufers. Dort, auf den Kies- und Sandböden des Médoc, kann sie ihre Stärken perfekt ausspielen. Mit den kalk- und lehmhaltigen Böden rund um Saint-Émilion und Pomerol am rechten Ufer kommt die Sorte hingegen weniger gut zurecht. Ganz allgemein ist die Cabernet Sauvignon dennoch ein Alleskönner und bringt auf nahezu allen Böden der Welt ansprechende Weine hervor – vorausgesetzt, es ist ausreichend warm, denn die Sorte reift spät und driftet in kühlen Gegenden oder bei einer zu frühen Lese gerne in ein Aromaprofil ab, in dem die grüne Paprika die erste Geige spielt. Zudem enthält die Sorte durch eine dicke Beerenhaut viel Gerbstoff, der nur langsam verstoffwechselt wird. Reift die Cabernet Sauvignon aus – und das ist aufgrund des fortschreitenden Klimawandels mittlerweile an immer mehr Orten der Fall – dann zeigt sie sich von ihrer unwiderstehlichen Seite: Cassis, reife schwarze Kirsche, Lakritze, Eukalyptus und ein kräftiges, aber elegantes Tanningerüst…

Auch im Keller ist Geduld gefragt, denn die Rebsorte benötigt Zeit, um all ihre Komponenten in ein harmonisches Gesamtbild zu rücken. Ein langer Ausbau im kleinen Holzfass ist dabei ein fast schon unausweichlicher Schritt. Damit aber noch nicht genug: Top-Cabernets brauchen einige Zeit in der Flasche, erst nach einigen Jahren entfalten sie ihr ganzes Potenzial. Die besten Exemplare können bei optimaler Lagerung getrost für Jahrzehnte beiseitegelegt werden. Auf dem Höhepunkt der Reife entkorkt, bieten sie dann oft einen einmaligen Genuss.

 

Merlot – Allrounder vom rechten Ufer

Ganz reinsortig findet man die Cabernet wegen ihrer eher maskulinen Art aber nur selten. Insbesondere in Margaux wird der Blend auch gerne mit Petit Verdot verfeinert. Auch Malbec gehört zu den klassischen Sorten des Bordelais, obwohl sie längst nicht mehr die Bedeutung von früher besitzt. Kongenial verträgt sich die Cabernet Sauvignon jedoch vor allem mit der Merlot, die früher austreibt, blüht und reift, durch eine dünnere Beerenschale nicht ganz so viel Tannin besitzt sowie im Aromaprofil eher ins seidig-schwarzfruchtige tendiert. In ihrer Würzigkeit ist sie der Cabernet Sauvignon aber gar nicht so unähnlich. Da die Weine etwas schneller reifen, eignen sie sich hervorragend, um den klassischen Bordeaux-Blend schon im jungen Alter etwas zugänglicher zu machen. 
Platzhirsch ist die Merlot am rechten Bordeauxufer, allen voran in Saint-Émilion, wo sie gerne mit der zarten, himbeerduftigen Cabernet Franc gepaart wird. Und mehr noch in Pomerol, wo sie auf den schwereren Lehmböden zu hochintensiven, reichhaltigen und betörenden Höhenflügen ansetzt. Dass das auch ganz pur und reinsortig geht, zeigt das legendäre Château Pétrus.

 

Aus Bordeaux in die Welt

Cabernet Sauvignon und Merlot haben längst die Grenzen Frankreich überschritten und sind heute Teil vieler Kult-Cuvées, sowohl in der Neuen- als auch der Alten Welt. In den 1970er Jahren besiegelten vor allem die Cabernet Sauvignon als Bestandteil der Supertoskaner die Weinbau-Revolution in Italien. Dort zeigt sich noch heute – etwa bei Tignanello – dass Cabernet auch hervorragend mit vielen anderen Rebsorten wie dem autochthonen Sangiovese harmoniert. Der Kultwein Masseto aus Bolgheri setzt hingegen zu 100 Prozent auf Merlot.

Und auch in der Neuen Welt fanden die Überflieger aus Bordeaux schnell ihren Platz. Allen voran in den Weinbautälern Kaliforniens entstehen intensive, konzentrierte und langlebige Rotweine aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Co. Brücken zwischen Bordeaux und den USA werden hier auch durch erfolgreiche Joint Ventures geschlagen, wie etwa Opus One, einem Projekt der in Bordeaux ansässigen Familie Rothschild und Robert Mondavi im Napa Valley, das voll auf die klassischen Bordeaux-Sorten setzt. Ein ähnliches Bild bietet Almaviva in Chile, ein Joint Venture der Rothschilds mit dem chilenischen Großerzeuger Cocha y Toro.

 

Faszination Bordeaux-Blend

Vielleicht ist es in erster Linie der Faszination für die großen Rotweine des Bordelais geschuldet, dass die klassischen Rebsorten Bordelais heute weltweit so gerne angebaut werden. Wer einmal einen großen Rotwein von den Ufern der Gironde und Garonne probiert hat, wird verstehen, weshalb so viele Winzer und Winzerinnen weltweit nach diesem Vorbild streben. Da Bordeaux heute eine der spannendsten und dynamischsten Weinregion der Welt ist, wird die Suche nach der perfekten Interpretation der beiden klassischen Rebsorten des Bordelais wohl so bald nicht abebben. Santé!

Samtig weiche Präsenz

Die Merlot-Traube hat das Privileg, zu den sechs Rebsorten zu gehören, die für Bordeauxweine zugelassen sind. Die Edelrebsorte erlebte in den letzten Jahren einen rasanten Aufschwung und ist inzwischen eine der weltweit am häufigsten angebauten Sorten. Das ist vor allen Dingen ihrer Bedeutung als exzellenter Cuvée-Partner geschuldet. Die Merlot-Traube setzt in Verschnittweinen mit ihrem samtig weichen Charakter den Kontrapunkt zu tanninbetonten Traubensorten. Sie übernimmt im Orchester edler Cuvées die Rolle der sanft schmeichelnden Violine – der Harfe, die den harmonischen Schlussakkord setzt. Ein Solo gibt die Traube dagegen eher selten. Dann entstehen fruchtige vollmundige Rotweine, die sanft den Gaumen umschmeicheln. Vor allem die französischen Winzer wissen um ihr Potenzial – einige der teuersten Bordeauxweine bestehen fast ausschließlich aus Merlot-Trauben.

Entstanden ist die Rotweintraube aus einer Kreuzung von Cabernet Franc und der nahezu in Vergessenheit geratenen Magdeleine Noire de Charente. Ihr Name geht wahrscheinlich auf »merle« (französisch Amsel) zurück, da diese Vögel eine Vorliebe für die Merlot-Traube entwickelt haben. Möglicherweise bezieht sich der Name auch auf das schwarzblau schimmernde Federkleid der Amsel – denn genau diese Farbe haben die Beeren der Rebsorte.