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Trinkreif
Alkoholgehalt [% vol.]
Weißwein, Champagne Frankreich
Agrapart & Fils

Champagne Brut Les 7 Crus Blanc de Blancs

Lobenberg: Eine Komposition aus vier Grand Cru und drei weiteren Lagen der Cote de Blancs. Darunter zwei mit 1er-Cru-Status. Im Schnitt 24 bis 36 Monate Hefelager. Supersoft, reichhaltig und zugleich delikat und puristisch, changierend...

  • 46,50 €

0,75 l (62,00 €/l)

  • 25138H
  • Lobenberg 93-94
    Falstaff 93
    Parker 92

inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Champagne Frankreich
Agrapart & Fils

Champagne Extra Brut Terroirs Blanc de Blancs Grand Cru

Lobenberg: Chardonnay aus reinen Grand Cru Lagen der Cote de Blancs, Kreide und Kalkböden. Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Handlese, Ganztraubenpresse. Spontan vergoren in Holz und Stahl. 4-5 Jahre auf der Hefe im Rüttelpult,...

  • 35,00 €

0,375 l (93,33 €/l)

  • 29665H
  • Lobenberg 95
    Parker 94
    Galloni 94

inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Champagne Frankreich
Agrapart & Fils

Champagne Extra Brut Terroirs Blanc de Blancs Grand Cru

Lobenberg: Chardonnay aus reinen Grand Cru Lagen der Cote de Blancs, Kreide und Kalkböden. Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Handlese, Ganztraubenpresse. Spontan vergoren in Holz und Stahl. 4-5 Jahre auf der Hefe im Rüttelpult,...

  • 59,00 €

0,75 l (78,67 €/l)

  • 25139H
  • Lobenberg 95
    Parker 94
    Galloni 94

inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Champagne, 2005 Frankreich
Agrapart & Fils

Champagne Extra Brut Mineral Blanc de Blancs Grand Cru

Lobenberg: Der Wein kommt zu 100% aus der Gemeinde Avize und steht zu 100% auf purem Kalkstein, kaum Erdauflage. 100% Chardonnay Grand Cru. Dieser Wein wird zur Hälfte im Stahltank und zur Hälfte im Barrique spontan vergoren, aber großes...

  • 129,00 €

0,75 l (172,00 €/l)

  • 25147H
  • Lobenberg 96-98
    Parker 94
    Galloni 94
  • Trinkreife: 2017 - 2045

inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Champagne, 2008 Frankreich
Agrapart & Fils

Champagne Extra Brut Mineral Blanc de Blancs Grand Cru

Lobenberg: Der Wein kommt zu 100% aus der Gemeinde Avize und steht zu 100% auf purem Kalkstein, kaum Erdauflage. 100% Chardonnay Grand Cru. Dieser Wein wird zur Hälfte im Stahltank und zur Hälfte im Barrique spontan vergoren, aber großes...

  • 279,00 €

1,5 l (186,00 €/l)

  • 32116H
  • Lobenberg 96-98

  • Trinkreife: 2020 - 2050

inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Champagne, 2009 Frankreich
Agrapart & Fils

Champagne Extra Brut Mineral Blanc de Blancs Grand Cru

Lobenberg: Der Wein kommt zu 100% aus der Gemeinde Avize und steht zu 100% auf purem Kalkstein, kaum Erdauflage. 100% Chardonnay Grand Cru. Dieser Wein wird zur Hälfte im Stahltank und zur Hälfte im Barrique spontan vergoren, aber großes...

  • 95,00 €

0,75 l (126,67 €/l)

  • 29667H
  • Lobenberg 96-98
  • Trinkreife: 2021 - 2051

inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Champagne, 2010 Frankreich
Agrapart & Fils

Champagne Extra Brut Mineral Blanc de Blancs Grand Cru

Lobenberg: Der Wein kommt zu 100% aus der Gemeinde Avize und steht zu 100% auf purem Kalkstein, kaum Erdauflage. 100% Chardonnay Grand Cru. Dieser Wein wird zur Hälfte im Stahltank und zur Hälfte im Barrique spontan vergoren, aber großes...

  • 95,00 €

0,75 l (126,67 €/l)

  • 29666H
  • Lobenberg 96-98
  • Trinkreife: 2022 - 2052

inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Champagne, 2010 Frankreich
Agrapart & Fils

Champagne Extra Brut Mineral Blanc de Blancs Grand Cru

Lobenberg: Der Wein kommt zu 100% aus der Gemeinde Avize und steht zu 100% auf purem Kalkstein, kaum Erdauflage. 100% Chardonnay Grand Cru. Dieser Wein wird zur Hälfte im Stahltank und zur Hälfte im Barrique spontan vergoren, aber großes...

  • 219,00 €

1,5 l (146,00 €/l)

  • 32117H
  • Lobenberg 96-98
  • Trinkreife: 2022 - 2052

inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Champagne, 2005 Frankreich
Agrapart & Fils

Champagne Extra Brut Avizoise Blanc de Blancs Grand Cru

Lobenberg: Zu 100% Chardonnay, wie der Mineral, ebenso zu 100% in Avize gewachsen. Die Reben sind über 50 Jahre alt, der Wein wächst in Avize mit einer ca. 0,5 Meter dicken Lehmschicht auf Kalkstein und zum Teil auf reinem Kalkstein,...

  • 129,00 €

0,75 l (172,00 €/l)

  • 31947H
  • Lobenberg 97-98+
    Galloni 96
    Parker 96
  • Trinkreife: 2017 - 2047

inkl. 19% MwSt.,
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Weißwein, Champagne, 2007 Frankreich
Agrapart & Fils

Champagne Extra Brut Avizoise Blanc de Blancs Grand Cru

Lobenberg: Zu 100% Chardonnay, wie der Mineral, ebenso zu 100% in Avize gewachsen. Die Reben sind über 50 Jahre alt, der Wein wächst in Avize mit einer ca. 0,5 Meter dicken Lehmschicht auf Kalkstein und zum Teil auf reinem Kalkstein,...

  • 109,00 €

0,75 l (145,33 €/l)

  • 25143H
  • Lobenberg 97-98
    Parker 94
    Galloni 94
  • Trinkreife: 2017 - 2042

inkl. 19% MwSt.,
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Artikel 1 - 10 von 1804
Artikel pro Seite
Luftaufnahme Weingut
Weingut in Bordeaux

Mit den Mönchen kommt der Qualitätsweinbau

Der Weinbau kam wohl mit den Griechen, die im heutigen Marseille eine Kolonie gründeten, nach Frankreich. Später weiteten die Römer und Kelten den Anbau massiv aus. Die Entwicklung des Qualitätsanbaus, so wie wir ihn heute kennen, kann man allerdings den burgundischen Mönchen des frühen Mittelalters zuschreiben. Tatsächlich war es kein Geringerer als Karl der Große (742-814), der entscheidende Impulse für den Weinbau gab, den die aufstrebenden Klöster des Burgund aufnahmen und umsetzten. Karl der Große hatte selbst Besitz in Burgund, mit ziemlicher Sicherheit sogar dort, wo schon lange eine Lage nach ihm benannt wird: Corton-Charlemagne. Sowohl die Zisterzienser – das Stammkloster Cîteaux liegt nördlich von Beaune – als auch die Benediktiner haben sich europaweit um den Weinbau verdient gemacht, besonders aber zunächst in Burgund, wo sie die bis heute wichtigen Lagen erkannt und bepflanzt haben. Es waren auch die Mönche, die erstmals vom goût de terroir sprachen, vom Geschmack eines bestimmten Ortes, der einen besonderen Boden und ein besonderes Mikroklima aufweist und heute die Grundlage für die französische Idee des Weinmachens ist.

Karte der Anbaugebiete in Frankreich
Anbaugebiete in Frankreich

Das Elsass, Châteauneuf-du-Pape und die Entwicklung des Appellations-Systems

Neben  Burgund entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte weitere wichtige Regionen. Das Elsass, immer im Spannungsfeld zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, hatte bereits im 9. Jahrhundert 180 Weinbauorte. Im 16. Jahrhundert war die Anbaufläche doppelt so groß wie heute, und es gab Vorläufer eines Appellationssystems. Doch im 30-jährigen Krieg wurde ein Großteil davon zerstört. Sieben Jahrhunderte lang war das Elsass deutsch und hat entsprechend viel deutsche Weinkultur in sich aufgenommen. Im Elsass entstehen vor allem Weißweine, die mal trocken, mal süß ausfallen können und deren Rebsorten – allen voran Riesling, Pinot gris und Gewürztraminer – auf den Etiketten ausgewiesen werden. Das ist in Frankreich sonst eher unüblich, es sei denn, man erwirbt einen Landwein, einen vin de pays. Sind die Weine rebsortenrein wie zum Beispiel im Burgund oder Beaujolais, dürfen sowieso nur bestimmte Traubensorten Verwendung finden. Ansonsten sind die Weine meist Cuvées, wie zum Beispiel in Châteauneuf-du-Pape, wo Pierre Le Roy de Boiseaumarié in den 1920er Jahren den typischen Boden und die besten Rebsorten für den Châteauneuf festgeschrieben hat. Diese Abhandlung war die Grundlage für ein Qualitätssystem, dem sich jede Weinbauregion unterwirft. Die Appellation oder AOP legt bestimmte Standards fest, die eingehalten werden müssen.

Häuserreihe an Gewässer vor Steilhang in Perigord
Stadt Gordes auf einem Berg
Eingangspfeiler mit Aufschrift Petit-gravet
Frankreich zählt zu den größten Weinbaunationen. Gemessen an der Rebfläche immer unter den Top 3.

Sagenhafter Ruf durch die Einzelregionen Bordeaux, Burgund und Rhone:

  • Gibt es bessere Schaumweine als aus der Champagne? Nein!

  • Gibt es bessere Sauvignon Blanc als von der Loire? Vielleicht aus Bordeaux, aber sonst nein!

  • Gibt es besseren Mourvedre als aus Bandol? Vielleicht von der Rhone, aber sonst nein!

  • Gibt es urwüchsigere Weine als die wilden Weine aus Languedoc/Roussillon? Nein!

  • Gibt es tanninreichere, maskulinere Unikate als die wilden Tannatweine des Madiran? Nein!

  • Gibt es schwärzere, substanzreichere Malbec als die Cahors-Weine? Vielleicht Argentinien...
Weinfeld vor Stadt auf Berg

Bordeaux und die Klassifizierung von 1855

Diesen Richtlinien unterliegt auch das große Weinbaugebiet Bordeaux im Südwesten. Vom einfachen Bordeaux AC bis zu den weltberühmten Premier Cru dürfen beispielsweise nur bestimmte Rebsorten Verwendung finden. Das sind vor allem Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc, in kleinen Mengen Petit Verdot und noch ganz selten Malbec und Carmenère. Für weiße Bordeaux sind es vor allem Sémillon und Sauvignon blanc. Vor allem unter der englischen Herrschaft in Bordeaux hatten sich der Handel mit Rotwein und der Export stark entwickelt. Weine von Gütern wie Haut-Brion, Latour oder Margaux waren berühmt und äußerst gefragt. Die Bewertung der Weingüter fand ihren Niederschlag kurz vor der Weltausstellung in Paris 1855, wo sämtliche wichtigen Médoc-Güter klassifiziert wurden. Diese Liste gilt bis heute und hat sich nur einmal verändert, als Mouton-Rothschild neben Lafite-Rothschild, Latour, Margaux und Haut-Brion in die Spitze der Premier-Grand-Cru-Classé-Güter aufgenommen wurde. Die Klassifizierung betrifft das Médoc auf der linken Seite der Gironde mit den Ortschaften Pessac-Légonan, Pauillac, Saint-Estèphe und Saint-Julien. Die bedeutende Appellation Saint-Émilion, auf der rechten Seite der Gironde gelegen, verfügt über eine eigene Klassifizierung mit den vier Gütern Ausone, Angélus, Cheval Blanc und Pavie an der Spitze. Das ebenso bedeutende Pomerol mit Weingütern wie Pétrus, Evangile, Clinet oder Latour a Pomerol ist so klein und exklusiv, dass es keiner Klassifizierung bedarf. 

Reblaus-Katastrophe, Neuanfang und ein Blick in die Champagne

Die Ausbreitung de Reblaus, die mit amerikanischen Rebstöcken nach Europa kam, hat Frankreich Ende des 19. Jahrhunderts hart getroffen. Ganze Landstriche mussten gerodet werden, und Anbaugebiete wie das Jura haben sich bis heute nicht davon erholt. Allein dort wurden 90 % der Anbaufläche vernichtet und ebenso viele autochthone Rebsorten. Auch das Bordelais musste sich völlig neu sortieren, und es hat eigentlich bis in die 1980er Jahre gedauert, bis dieser Prozess abgeschlossen war. Mit dem Jahrgang 1982 und dem Auftreten von Robert Parker jun. begann der Wiederaufstieg von Bordeaux – qualitativ wie preislich. Einen ähnlichen Aufstieg hat auch die Champagne gemacht. Zwar war der Schaumwein schon im 17. und 18. Jahrhundert äußerst begehrt, doch auch hier haben Krisen und nicht zuletzt die Kriege im 20. Jahrhundert für Verwerfungen und bittere Armut gesorgt. Das Alleinstellungsmerkmal des besonderen Terroirs und ein konsequentes Marketing haben jedoch seit 1950 für anhaltenden Erfolg gesorgt. Zunächst wurden die großen Häuser und Marken wie Veuve Cliquot, Moët & Chandon, Louis Roederer, Taittinger oder Bollinger bekannt und haben eine große Marktmacht gewonnen. Doch seit ca. zwanzig Jahren trauen sich immer mehr kleine und unabhängige Häuser und Winzer, einen ganz anderen Stil in eigene Flaschen zu füllen und zu vermarkten. Häuser wie Gimonnet, Agrapart, Clouet oder Moncuit sind damit äußerst erfolgreich. Andere Häuser wie Pol Roger haben es nie anders gemacht.

Rebzeilen auf einem Weinfeld
Gestapelte Holzfässer im Keller

Geheimtipp Loire und Aufbruch im Süden

Wenn man sich mit den Weinen beschäftigt, die am Mittellauf der Loire bis zur Mündung in den Atlantik entstehen, dann kann man nur schwer nachvollziehen, dass die Region eigentlich immer noch ein Geheimtipp ist. Man kennt natürlich Pouilly-Fumé und Sancerre und Namen wie Didier Daguenau oder Vacheron mit ihren Sauvignon blancs. Doch schon die dortigen Pinots sind weitgehend unbekannt. Noch deutlicher wird es, wenn man Chenin blancs oder Cabernet Franc im Glas hat. Im Vouvray und Saumur, im Anjou, Chinon und Bourgeuil entstehen markante Weine, oft biologisch oder biodynamisch erzeugt und von einer Qualität, die dringend größerer Aufmerksamkeit bedarf.

Dies galt lange auch für die Weine, die von der Nordrhône an abwärts entstehen. Der Süden Frankreichs hat einen großen Sprung gemacht. Syrahs aus Cornas oder Saint Joseph, der Côte Rotie oder Hermitage sind äußerst begehrt, die südlichen Cuvées aus Gigondas, Vaqueras oder Rasteau haben einen sehr guten Ruf. Das Gleiche gilt für Rotwein und vor allem Rosé aus der Provence und die satten, fruchtigen Cuvées aus dem Languedoc und Roussillon. Gerade dort, wo lange Zeit der Massenanbau die Qualität definierte, haben sich Regionen und Gemeinden wie Pic Saint Loup oder Calce neu erfunden. Betriebe wie Gauby, Daumas Gassac oder Grange des Pères sorgen dafür, dass immer mehr junge, experimentierfreudige Winzer in die Region kommen und von der Vielfalt an Böden und Kleinklimata profitieren.

Weitwinkelaufnahme von diversen Weinfeldern

Fazit

Das Spitzensegment des französischen Weinbaus, das man in Bordeaux, Burgund und in der Champagne findet, ist längst bekannt und abgesteckt. Doch das macht nur einen Bruchteil des französischen Weinbaus aus. Darunter gibt es bis heute eine ganze Welt zu entdecken. Mit dem Generationswechsel, einer größer werdenden Offenheit und einer starken Hinwendung zu nachhaltigen und ökologischen Prinzipien ist das Weinland Frankreich so interessant wie vielleicht nie zuvor.