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Weinregion Ahr

Die Ahr ist zwar nur ein kleines Anbaugebiet, war aber das erste in Deutschland, das für seine Rotweine berühmt wurde. Historisch gesehen waren es die Franzosen, die 1794 das Ahrtal besetzten und in den folgenden Jahren ihre Burgunderreben auspflanzen ließen. Davor war die Ahr überwiegend ein Weißweingebiet.

Der Rotwein breitete sich schnell aus. 1908 waren 92 % der Rebfläche mit roten Trauben bestockt, der allergrößte Teil Spätburgunder. Nach 1950 kam dann der Blaue Portugieser stark auf, der anspruchsloser als der Spätburgunder ist, was den Standort betrifft, und weniger Virus-Krankheiten zeigt. Vor allem aber war der Blauer Portugieser in Zeiten, in denen die Winzer ums Überleben kämpften aufgrund seiner hohen Erträge wesentlich dankbarer als der geizige Spätburgunder. Damals war mehr als ein Viertel der Rebfläche mit dieser Sorte bestockt, aus der hellrote, dünne und meistens restsüße Operet­tenweine gekeltert wurden, die in der Zeit, da lieblicher Kröver Nacktarsch von der Mosel seine beste Zeit hatte, reißenden Absatz fanden. Die Kölner und Bonner, die damals den größten Teil der Konsumenten stellten, liebten den Blauen Portugieser ebenso wie die Kurgäste von Bad Neuenahr. Heute macht die Sorte weniger als

6 % des Rebensortiments aus. Selbst der Riesling (8 %), der in den letzten Jahren mächtig aufgekommen ist, hat ihm den Rang abgelaufen.

Das Rotweinparadies

Das Anbaugebiet Ahr liegt 20 Kilometer südlich von Bonn und war bis zur Wiedervereinigung das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands. Wären die Hänge, an denen der Spätburgunder steht, nicht so steil und fände man dort nicht die sich schnell erwärmenden Schiefer- und Grauwackeböden, hätte Rotwein auf diesem Breitengrad wahrscheinliche keine Chance. Insgesamt stehen an der Ahr heute 562 Hektar unter Reben. 63 % davon ist Spätburgunder. Vor allem vom Oberen Ahrtal um die pittoresken Fachwerk-Dörfer Mayschoss, Dernau und Rech mit ihren extremen Steillagen kommen samtige, fruchtintensive Rotweine, die zu den besten Deutschlands gehören. Jean Stoddens Spätburgunder wachsen beispielsweise dort. Die Ahr entspringt in der Eifel und windet sich in zahlreichen Schleifen durch den Hohen Venn, um südlich von Remagen in den Rhein zu münden. Noch bevor das Flüsschen Bad Neuenahr erreicht, weitet sich das Tal. Die Hänge werden flacher. Basaltkegel prägen die Landschaft. Dort werden mehr Blauer Portugieser, ein wenig Dornfelder und Frühburgunder angebaut. Oder auch Müller-Thurgau. Doch alle diese Sorten sind nur ein Randsegment. Die Ahr ist und bleibt ein Rotweinparadies.