Im Portrait

Jean Stodden

Im Einklang mit der Natur bedeutet auch weitestgehend biologisch organische Arbeit. Schon beim Rebschnitt achtet Stodden extrem auf das Ziel Qualität statt Masse. Deshalb bleiben dem Rebstock nur sehr wenige Fruchtaugen erhalten. Die ganze Kraft des Bodens und die vielen Sonnenstunden während der Vegetationszeit sollen nur für die besten Trauben da sein. Aber damit nicht genug: Bringt der Rebstock dennoch zu viele Trauben und Masse, wird im Sommer eine massive grüne Lese durchgeführt. Hier werden grüne, vollentwickelte Trauben auf den Boden geschnitten, um die Menge noch weiter zu reduzieren, damit dichte und extraktreiche Weine entstehen können. Wenige Trauben mit jeweils geringem Ertrag ist das Ziel. Im Herbst wird noch jede Sonnenstunde ausgenutzt, um höchste Qualität zu erzielen.

Die ganze Kraft des Bodens und die vielen Sonnenstunden während der Vegeta­tions­zeit sollen nur für die besten Trauben da sein.

Handlese und strenge Sortierung im Weinberg und im Kelterhaus sind genauso selbstverständlich, wie die schonende Verarbeitung der Trauben. Denn nur gesunde Trauben bringen die hohe Weinqualität, die man sich bei Jean Stodden wünscht. Ohne Stiele gärt der Spätburgunder mit der natürlichen Hefe bis zu 24 Tagen. Intensiv rot und mit feinen Tanninen kommen die Weine dann in Eichenfässer und lagern hier bis zu ihrer Reife. Es mag eine Binsenweisheit sein und doch bleibt es elementar: Qualitätsmanagement beginnt im Weinberg! Lage, Standort und Witterung sind nicht beeinflussbar. Dementsprechend ist die Qualität des Weines vom Winzer abhängig, er entscheidet über die Erhaltung und Förderung des Potenzials. Im Zusammenspiel mit der Natur wird bei Stodden dementsprechend alles getan, um die maximale Klasse zu erreichen. Stodden macht die besten Rotweine an der Ahr, da gibt es für uns keinen Zweifel.