Im Portrait

Klaus Zimmerling

Diese wiederum wachsen perfekt nach Süden ausgerichtet auf einer Art Stufenpyramiden-Weinberg. Das Weingut ist vier Hektar groß, die Lage ist der Pillnitzer Königlichen Weinberg. Hier gedeihen auf verwittertem Granit Riesling, Grauburgunder, Weißburgunder, Kerner, Gewürztraminer und Traminer. Von Anfang an arbeitet Klaus Zimmerling ökologisch, ohne als Biobetrieb zertifiziert zu sein. Die Hochachtung vor der Natur lässt ihn gänzlich ohne Herbizide und synthetische Pestizide auskommen. Die ansonsten so extremen Bedingungen im sächsischen Anbaugebiet sind Herausforderung und Chance zugleich für den Winzer.

Die Erträge werden sehr klein gehalten, nur zwischen 20 und 30 Hektoliter pro Hektar. Aber gerade das ermöglicht erst, so dichte und komplexe Weine in Sachsen erzeugen zu können. Auch bei der Flasche geht Klaus Zimmerling eigene Wege. Um Korkschmecker zu vermeiden, setzt er seit Jahrgang 2009 konsequent auf Stelvin-Schraubverschlüsse und bei der Flaschengröße ist der Standard 0,5 Liter. Seine sorgfältige Arbeit und viel Geduld im Weinberg brachten ihm 2010 dann die Mitgliedschaft im VDP. Völlig zurecht. Qualität setzt sich eben durch.