Im Portrait

Fitapreta

Weingut FitaPreta Portugal

Der umtriebigste und ehrgeizigste ist er allemal, eine Art jugendliche Neuauflage des zigfachen Portugalmeisters Luis Duarte, dem er zu Beginn seiner Karriere gleich mal auf den Chefsessel des Alentejo Weinguts Malhadinha folgte. Anders als Luis war und ist biologischer Weinbau aber ein Dogma bei Antonio, dazu Erhalt und Wiederaufbau alter Weinlandschaften und die Verwendung und Förderung autochtoner Reben. 2004 gründete er als 23-jähriger mit seinem englischen Freund und Önologen David Booth das Weingut Fitapreta in Alentejo. Durch die Mithilfe seiner etwas jüngeren Schwester Joanna, einer studierten Önologin lernten die beiden Geschwister sich so positiv neu kennen und schätzen, dass sie bald als Team das Weingut Macanita am Douro gründeten. Nach seinem Önologiestudium durchlief Antonio mehrere Ausbildungs- und Karrierestationen u. a. im Napa Valley, bei d’Arenberg in Australien und im Château Lynch Bages in Bordeaux. Seinem portugiesischen Vorbild Luis Duarte folgte er zielstrebig, und bald schon wurde er selbst zum Weinmacher des Jahres 2016 gekürt. 

Seinem portugiesischen Vorbild Luis Duarte folgte er zielstrebig, und bald schon wurde er selbst zum Weinmacher des Jahres 2016 gekürt.

Fitapreta konnte durch die stetige Weiterentwicklung in kürzester Zeit mit seinen Weinen erste herausragende Bewertungen durch Weinkritiker verbuchen, schnell war es DER Insidertipp in Portugal. Das Weingut erzeugt Weine, die den Terroircharakter der Region Alentejo widerspiegeln, mit autochthonen Rebsorten wie Baga, Trincadeira, Verdelho und andere. Durch das trockene Klima und die schiefer- und granithaltigen Böden entstehen elegante, fruchtige und gleichzeitig kräftige Weine. Eines der Hauptziele von Fitapreta ist es, den Weinanbau nachhaltig und im Einklang mit der Natur zu betreiben. Die Reben gedeihen auf den mineralhaltigen Schieferböden der Region Alentejo. Es findet nur Handlese statt, alle Trauben werden entstielt, schonende Anquetschung der Trauben, Verzicht auf Pumpen unter Ausnutzung der Schwerkraft zum Mosttransport, schonendes Auspressen zur Vermeidung unnötiger Bitterstoffe, sorgfältige Auswahl der Fässer aus portugiesischer und französischer Eiche, und Durchführung einer langen Post-Fermentation. Ein Aufwand, der sich lohnt. Wir werden ihn und seine Weine auf jeden Fall weiterhin aufmerksam verfolgen. Antonio hat mit seinem Tatendrang auch am Douro und auf den Azoren, wo er gerade der Retter einer ganzen Weininsel wird, das Zeug zum renommiertesten Winemaker Portugals zu werden.

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