VON ELIAS SCHLICHTING und MAX BOMM

Der Jahrgang 2025

»Paradox und verblüffend… grandios.«

Lese bei Dönnhoff

2025 ist ein exzellenter Jahrgang für Deutschland!

Paradox und verblüffend… grandios. Bis dieses Urteil feststand, dürfte der Jahrgang 2025 so manchen erfahrenen Winzer aufgewühlt haben. Dennoch wird er – ganz nach der Tradition der herausragenden Jahrgänge, die auf eine 5 enden – von vielen bereits als außergewöhnlich hochkarätig eingestuft. »Ich finde diesen Jahrgang bomben-gut!«, freut sich etwa Cornelius Dönnhoff an der Nahe. Die Gegebenheiten des Jahres 2025 erforderten am Ende erneut die extreme Schnelligkeit und Präzision, alles punktgenau in den Kasten zu bringen.

»2025 ist ein exzellenter Jahrgang für Deutschland, und er könnte sogar ein großartiger werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist keine Region von diesem Urteil ausgenommen, aber es ist bereits klar, dass es regionale Unterschiede gibt – hauptsächlich bedingt durch die Regenmenge während der Erntezeit. Die 2025er erscheinen uns wie eine Mischung aus den konzentrierten und eleganten 2019ern und den kraftvolleren 2015ern«, so das weitreichende Urteil von Weinkritiker Stuart Pigott, nachdem erst sich mittlerweile durch hunderte Guts- und Ortsweine des Jahrgangs 2025 gekostet hat.

Probe Kühn
Probe bei Peter Jacob Kühn

Cornelius Dönnhoff berichtet: „2025 ist vom ganzen Feeling schon ein völlig anderes Jahr als 2024, weil es eben keine Frostschäden gab. Die Reben waren entspannt, der Fruchtansatz war ziemlich hoch, die Blüte verlief aber recht lange und etwas durchwachsen.« Das Frühjahr gestaltete sich fast überall relativ entspannt – die Erinnerungen an die Kapriolen von 2024 blieben zwar in den Köpfen, Schäden gab es zu diesem Zeitpunkt in 2025 aber keine. Dem Sommer blickte man daher zunächst mit Gelassenheit entgegen, zumal er sich sonnig und warm ankündigte, was half, die Weinberge bei sehr guter Gesundheit zu halten.

Vieles geschah früher als gewohnt, manches schneller als geplant«

»Der Vegetationsstart verlief schwungvoll, die Reben kamen zügig in Gang – der verheerende Spätfrost, wie im Vorjahr, blieb zum Glück aus. Ein warmer Sommer mit sonnigen Phasen brachte die Entwicklung früh voran; punktuelle Regenperioden sorgten für Wachstumsimpulse, verlangten aber zugleich umsichtige Laubarbeiten und ein sehr genaues Monitoring der Traubengesundheit. Insgesamt prägten klare Reifeschritte und ein straffes Zeitgefühl das Jahr: Vieles geschah früher als gewohnt, manches schneller als geplant«, fasst der VDP die Witterung zusammen.

Und doch… nahm die Saison eine Wendung. Das bedingungslose Tempo der Natur führte nach dem nicht zu trockenen Turbo-Sommer zu einer der »frühesten Ernten, an die ich mich erinnern kann«, erzählt Altmeister Helmut Dönnhoff, der wahrlich einige Ernten im Gedächtnis hat. Bereits Anfang September ging es bei vielen los, sogar mit dem spät reifenden Riesling. Auch in Rheinhessen startete Philipp Wittmann bereits am 2. September mit der Lese. Innerhalb von nur 19 Tagen war bei ihm die gesamte Ernte eingeholt.

Philipp Wittmann und Eva Clüsserath

Um die Zeit der Tag-und-Nacht-Gleiche (22./23. September) setzte in den meisten Regionen vermehrt Regen ein, sodass der Jahrgang schließlich zwei Gesichter zeigte: Da waren zum einen die Betriebe, die das Glück, die Weitsicht und das Personal hatten, ihre größeren Qualitäten vor dem Regen zu lesen. Bei Dönnhoff wurde am Ende mit 80 Leuten gelesen, »um den Turbo reinzukriegen«, so Cornelius. Für die Weinberge in etwas später reifenden Ecken wurde das sanitäre Gleichgewicht der Trauben durch das rauere Wetter gegen Ende September naturgemäß prekärer. Dies zwang die Winzer dazu, die Lese nochmal massiv zu beschleunigen und unter dem Diktat unerbittlicher, harter Selektionsentscheidungen zu arbeiten. Mit größerem Selektionsaufwand wurden dann aber auch die etwas kühleren und spätreifenderen Regionen wie Mosel, Nahe und Rheingau mit tollem Traubenmaterial belohnt. 

2025 fühlt sich in den »südlichen« Regionen Pfalz, Baden und Württemberg wie ein Jahrgang an, der genau zur richtigen Zeit kommt. Nicht groß in der Menge, aber groß in der Botschaft – und vor allem groß in dem, was er schon jetzt qualitativ verspricht. Deutschland hat 2025 insgesamt keine üppige Ernte eingefahren, die südlichen Anbaugebiete sogar teils deutlich weniger als im langjährigen Schnitt. Aber genau aus dieser Knappheit entsteht der Charakter des Jahres: kleine Beeren, wenig Saft, viel Schale, viel Geschmack. Ein Jahrgang also, der nicht über Masse kommt, sondern über Aroma, über Feinheit und mit dem nötigen Lecker-Gen.

Große Gewächs Lage IDIG

Was für ein Ritt, was für ein Jahrgang! 2025 hat den Winzerinnen und Winzern wieder einiges abverlangt bis zum absoluten Lese-Sprint. Und das Ergebnis im Glas ist bei den Besten des Jahres nichts Geringeres als eine kleine Sensation. Ein Jahrgang, der die Kraft von 2015 mit der Finesse von 2019 verbindet – und mit seinem hocharomatischen Gourmetfaktor für große Genussmomente in den kommenden Jahren sorgen wird. Kein subtiler Jahrgang wie 2024, sondern ein energetischer Kracher direkt vom Start weg. Die Subskription der Großen Gewächse 2025 bzw. 2024 Burgunder ist ab sofort für Sie eröffnet! 

VON ELIAS SCHLICHTING

Mosel, Nahe, Rhein, Main

»Hocharomatisch und expressiv!«

Der Stil von 2025? Die Weine zeigten sich im Frühjahr bei unseren Verkostungen zwar häufig wollüstig reif, dabei aber sehr selten wirklich üppig. Die vor dem Regen gelesenen Partien strahlen eine gelbfruchtige, dichte Power aus wie 2015. Vieles, das etwas später gelesen wurde und dann stellenweise etwas aufgeschwemmt war, kommt nicht ganz an die Konzentration von 2015 oder 2019 heran. Diese sind geschmeidiger, feiner und tänzelnder und erinnern an eine weniger hitzige Version von 2018. Denn hocharomatisch und expressiv haben sich fast alle Weine gezeigt, ganz anders als das subtilere und kühlere 2024. Viele 2025er haben eine elegante Fruchttiefe und sind in Relation zur hohen Reife mit einer berauschenden Säurevibration ausgestattet.

Durch die Vollreife bei zugleich kerniger, seidig-reifer Säurestruktur reiht sich 2025 nicht nur für die Familie Dönnhoff nahtlos in die Riege der ganz großen Fünfer-Jahrgänge wie 2015, 2005 und 1995 ein. Riesling-Experte und Weinkritiker Stuart Pigott pflichtet nach ersten Verkostungen enthusiastisch bei und bevorzugt 2025 vor 2015 und 2019 sogar aktuell: »Die trockenen und feinherben Rieslinge des Jahrgangs 2025 von der Nahe erinnern mich stark an die jungen 2019er, obwohl sie noch eleganter und intensiver mineralisch sind als die Weine jenes Jahrgangs. Wer mehr Kraft sucht, ist mit 2015 und 2018 wahrscheinlich besser beraten, und 2019 ist unübersehbar konzentrierter. Ich bevorzuge jedoch die extrem balancierten und enorm ausdrucksstarken 2025er. Kein Zweifel: 2025 ist ein sehr großer Jahrgang für die Nahe.«

Kein Zweifel: 2025 ist ein sehr großer Jahrgang für die Nahe.«

Kellerarbeit bei Maximin Grünhaus
Im Keller bei Maximin Grünhaus

Die schrumpfende, aber im Kern hardcore-treue Gruppe von Süßweinfans der Welt kann sich 2025 über atemberaubende Prädikate von Mosel und Rhein freuen… und es gibt 2025 aufgrund einsetzender Botrytis auch wieder deutlich mehr davon als in den Vorjahren. Dicht, komplex, teils mit viel fein ausgelesener Botrytis beladen und mit einem immensen Schub ausgestattet, wie ihn 2023 oder 2015 auch hatten – und teils sogar noch mehr Säurespannung darunter. Wer sich heute noch dafür begeistert: Dr. Hermann, Richter, Weil, Schloss Johannisberg – sie alle haben gigantische TBA geerntet.

So ist auch auf dem kühlen Maximin Grünhaus 2025 nach dem verheerenden Frostjahr 2024 ein so freudestrahlender und charmanter Jahrgang. Die Aromatik ist satt und warmwürzig mit gelber und grüner Quitte, Mandarine, Orangenblüte. Alles ist reif und très chic! Daniel Wagner von Wagner-Stempel, der im nördlichsten Rheinhessen sitzt, ist ebenso begeistert: »2025 ist so schön, so schön gelbfruchtig und sexy. Aber eben mit genialer Säure. Das ist einfach gut. Erinnert mich an 2015 oder 2011.«

2025 ist so schön, so schön gelbfruchtig und sexy.

Wagner-Stempel

Als einer der absoluten Superstars des Jahrgangs kristallisiert sich zudem Wittmann in Rheinhessen heraus. Da die Wasserversorgung über den Sommer gut war, erzielten die Trauben hier absolute Vollreife. Die geringe Saftausbeute sorgte für enorm konzentrierte Weine mit extrem hohen Extrakten. Philipp Wittmann zeigt sich zutiefst beeindruckt: »Von der Güte der Trauben war 2025 so ziemlich am Maximum, was ich den Weinbergen aktuell zutrauen würde. Das war schon alles sehr nah am Optimum der Qualität.« Laut Wittmann kann der Jahrgang »ein ganz großes Ding werden«, – die Zeit wird es natürlich zeigen. Best ever bei Wittmann? Jedenfalls ist es ein Jahr, das ziemlich wahrscheinlich in die Annalen der allergrößten des Betriebes eingehen wird.

Dieses atemberaubende Niveau zeigte sich auch bei den anderen Spitzengebieten auf der VDP-Weinbörse. Tim Eichelberger resümierte für Stuart Pigott nach der Verkostung der Rheingau-Kollektionen bewegt: »Nach zwei Tagen, an denen ich auf der VDP Mainzer Weinbörse fast 100 umwerfende Weine aus einem der wohl besten jüngeren Jahrgänge Deutschlands verkostet habe, war ich gleichermaßen erschöpft wie begeistert.«

Vom Lesegut war das wirklich ein Top-Jahrgang. Alles kerngesund und im Grunde easy.

Rudolf May
Rudolf May

Er ergänzte mit Blick auf Franken: »Nach meinen Eindrücken auf der Messe bietet auch der Jahrgang 2025 aus Franken – und ganz besonders die trockenen Silvaner – häufig eine weiche und elegante Tanninstruktur, die beweist, dass diese Weine überall auf dem Weinplaneten ernst genommen werden sollten.« So fasst es auch Rudolf May in Retzstadt zusammen: »Vom Lesegut war das wirklich ein Top-Jahrgang. Alles kerngesund und im Grunde easy.«. Mays Rothlauf ist ein Highlight der Fassproben: Schon der Duft ist bezaubernd, so elegant in sich ruhend, aber mit dieser inneren 2025er Intensität aufgeladen.

VON MAX BOMM

Pfalz, Württemberg, Baden

»Ziemlich verführerische Handschrift«

Alle drei Regionen zeigen 2025 etwas, das man im deutschen Wein aktuell verdammt gut gebrauchen kann: Frische ohne Askese, Reife ohne Breite, Mineralität ohne Verzicht auf Trinkfreude. Das ist kein dünner Säurejahrgang, kein akademischer Jahrgang für Menschen, die Wein lieber zerlegen als ihn zu trinken. 2025 hat Spannung, ja. Aber er hat auch Fleisch am Knochen. Konzentration und Saftigkeit, die manchmal an 2015 denken lassen, dazu Druck, Präzision und Potenzial wie in 2019. Nur eben mit einer eigenen, ziemlich verführerischen Handschrift. Dieser Jahrgang ist eben nicht einfach nur brav, er vibriert.

Die Ernte war früh, in vielen Betrieben sogar sehr früh. Die Reife kam mit Tempo, die Lese musste konzentriert und präzise durchgezogen werden. Das war auch einer der klarsten Eindrücke meiner Tour durch den Süden: 2025 war kein Jahrgang, der gemütlich vor sich hinlief, sondern einer, der Aufmerksamkeit verlangte. Nach außen klingt das vielleicht wie ein technisches Detail, im Glas ist es aber entscheidend. 2025 belohnt nicht einfach die späteste Lese oder die wärmste Lage, sondern den richtigen Moment. Wer sauber selektionierte und schnell genug war, brachte kerngesunde, aromatisch reife Trauben in den Keller, oft mit außergewöhnlich kleinen Beeren. Und das erklärt vieles: In der Schale steckt ein großer Teil der Aromatik, der Würze, der Phenolik, der späteren Struktur. Wenn dieses Verhältnis von Schale zu Saft hoch ist und die Säure gleichzeitig nicht wegbricht, entsteht genau diese faszinierende Mischung aus Druck und Zug. Nicht fett, nicht weichgespült, aber auch nicht karg. 2025 ist verdichtet, aber lebendig.

Nicht weniger Anspruch, sondern einfach mehr Hedonismus.

Und vielleicht ist das die wichtigste Nachricht: Dieser Jahrgang kann Riesling wieder richtig sexy machen. Für alle, die in den letzten Jahren irgendwann dachten, deutscher Riesling sei ihnen zu streng, zu kantig, zu säurebetont, zu wenig lustvoll, könnte 2025 eine echte Einladung sein, nochmal neu hinzuschmecken. Denn die besten Weine bringen natürlich alles mit, was großen Riesling ausmacht: strahlende Mineralität, Salz, Gestein, Dramatik, diese vibrierende Spannung, die nur Riesling so kann. Aber darunter liegt sehr häufig ein saftiger, charmanter Kern. Gelbe Frucht, Zitrus, Steinobst, manchmal fast exotische Andeutungen, dazu dieser herrliche Fruchtdruck. Endlich wieder mehr Freude im Glas. Nicht weniger Anspruch, sondern einfach mehr Hedonismus.

Gerade in der Pfalz wirkt 2025 enorm komplett. Die »deutsche Toskana« hatte genug Wärme für Reife und Substanz, aber genug Frische für Kontur. Die Weine stehen nicht schmal im Glas, sie haben Mitte, Druck und Tiefe. Gleichzeitig laufen sie nicht in die Breite. Das ist Pfalz mit Energie: gelbe Frucht, Rauch, Salz, Kräuter, Stein, manchmal fast ein dunkler mineralischer Puls. Ein Wein wie der Idig zeigt diese Spannung beispielhaft: kraftvoll, salzig, dicht, mit reifer Frucht und viel innerer Bewegung. Auch die großen Forster und Deidesheimer Lagen zeigen diesen Mix aus Textur, Saft und kühler Mineralität. Das sind Rieslinge, die nicht nur brillant sein wollen, sondern auch früh schon richtig Spaß machen werden.

Von Winning Weinauswahl
Stephan Attmann mit seiner »Von Winning« Weinauswahl

Nicht glatt, nicht mollig, sondern mit Struktur. Mehr Spannung als Schminke.

Besonders aufregend ist, dass 2025 im Süden nicht nur ein Riesling-Thema ist. Die Burgundersorten könnten zu den großen Gewinnern gehören. Weißburgunder, Chardonnay, Grauburgunder und Spätburgunder profitieren stark von der kleinen Beerengröße und der aromatischen Tiefe. Die Weine wirken haptischer, griffiger, stoffiger. Man hat mehr Wein im Mund, aber nicht zwangsläufig mehr Gewicht. Das ist ein wichtiger Unterschied. Gerade Chardonnay und Weißburgunder zeigen häufig diese Kombination aus reifer gelber Frucht, feiner Phenolik, salzigem Grip und guter Länge. Nicht glatt, nicht mollig, sondern mit Struktur. Mehr Spannung als Schminke.

Auch für Rotwein kann 2025 im Süden richtig ernst werden. Kleine Beeren bedeuten mehr Schale, mehr Farbe, mehr Tannin. Wenn die Gerbstoffe reif sind, ist das ein Geschenk. In der Pfalz deutet vieles auf einen sehr starken Rotweinjahrgang hin: dunkel, konzentriert, würzig, aber mit einer frischen Ader, die den Weinen Richtung gibt. Das ist nicht die alte Idee von »warm gleich gut«, sondern viel präziser. Reife plus Säure. Kraft plus Kontur. Frucht plus Struktur. Genau daraus entstehen 2025 sicher einige der langlebigsten Rotweine des Jahres.

2025 scheint das sehr schön zu zeigen: Substanz, aber keine Schwere.

Bei Bernhard Huber im Weinberg

Baden setzt in dieser Einordnung einen etwas anderen Akzent und man muss dazu fairerweise sagen: Von den 2025ern war hier noch deutlich weniger im Glas als in der Pfalz. Aber das, was zu probieren war, deutet sehr klar in eine spannende Richtung. Es geht weniger um dramatischen Schub, sondern stärker um Balance, Textur und burgundische Ruhe. Die weißen Burgunder wirken reif, saftig und zugänglich, aber nicht simpel. Mehr Schmelz, mehr gelbe Frucht, mehr Charme, dazu Salz, Kalk, feine phenolische Kanten. Gute badische Burgunder müssen nicht laut sein, um groß zu wirken. 2025 scheint das sehr schön zu zeigen: Substanz, aber keine Schwere. Besonders Chardonnay und Weißburgunder könnten im Süden eine starke Karte werden. Genug Reife für Tiefe, genug Frische für Spannung.

Auch Württemberg ist in dieser Einordnung eher ein Ausblick als ein endgültiges Urteil, denn auch hier waren bislang nur wenige 2025er im Glas. Aber die Richtung stimmt. Der Jahrgang bringt eine eigene Würze ins Bild, etwas dunklere Frucht, mehr aromatische Tiefe, viel Spannung zwischen Saft und Struktur. Gerade Lemberger dürfte von der kleinen Beerengröße massiv profitieren. Mehr Farbe, mehr Schale, mehr Druck, mehr Ernsthaftigkeit. Gleichzeitig sorgt die Frische dafür, dass die Weine nicht in Schwere kippen. Für charaktervolle, würzige, saftige Rotweine mit Herkunft kann das ein richtig spannendes Jahr werden.

Bei Aldinger in Württemberg

Der rote Faden dieser Reise ist am Ende ziemlich klar: 2025 ist ein Jahrgang der Verdichtung, aber nicht der Härte. Ein Jahrgang mit wenig Menge, aber viel Inhalt. Die besten Weine haben Reife, aber keine Müdigkeit. Sie haben Mineralität, aber keinen Verzicht. Sie haben Struktur, aber auch diesen saftigen, charmanten Kern, der sofort Lust auf den nächsten Schluck macht. Das ist vielleicht das Schönste an 2025: Die Weine wirken ernsthaft und gleichzeitig einladend. Präzise und lustvoll. Dramatisch und trinkig.

Richtig lebendig. Und im besten Fall: richtig geil.

In der Pfalz scheint der Jahrgang besonders komplett: Riesling mit Strahlkraft und Fruchtdruck, starke Burgunder, potenziell große Rotweine. Baden deutet bei den wenigen probierten Weinen vielversprechend auf texturierte, salzige Burgunder und Chardonnays mit Tiefe. Württemberg ergänzt das Bild mit Würze, Farbe und saftiger Rotweinspannung. 2025 wird kein Jahrgang sein, von dem es unendlich viel gibt. Dafür aber einer, der vielen Weintrinkern wieder zeigen könnte, warum deutscher Wein so elektrisieren kann. Nicht nur korrekt. Nicht nur mineralisch. Sondern richtig lebendig. Und im besten Fall: richtig geil.

Inhalte werden geladen - Weinglas Animation

Weine in Subskription kaufen
– So funktioniert’s

Der Kauf eines Weines in Subskription ist im Grunde ein Warentermingeschäft: Sie bestellen heute z. B. den Jahrgang 2023 und bekommen diesen im Herbst 2026 ausgeliefert. In der Regel kommen gerade die raren Weine zwei Jahre später deutlich über dem Subskriptionspreis auf den Markt. Wenn Sie sich für Wein begeistern und die Entwicklungen in Frankreich, Spanien und Deutschland verfolgen, haben Sie als informierter Konsument so oft einen großen Preisvorteil – zumal Sie gerade rare Weine aus Bordeaux häufig nicht mehr bekommen, wenn diese abgefüllt auf den Markt gelangen. 

Sicherheit

Mit dem Kauf in Subskription stellen Sie sicher, dass Sie die Weine, die Sie begeistern, auch bekommen.

Preisvorteil

Weine in der Subskription sind zwischen 25 und 50 % günstiger bevor sie abgefüllt auf den Markt gelangen.

Bestätigung

Nach dem Kauf erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung – der Wein liegt auf dem Château noch im Fass und Keller.

Auslieferung

Knapp 2 Jahre nach dem Kauf erfolgt die Auslieferung und die Freude über den gesicherten Genuss setzt ein.

Ergänzende Hinweise

Die Zahlung der Subskriptionsrechnung ist, ergänzend zu unseren AGB, unmittelbar und ohne Abzug fällig. Die Auslieferung erfolgt i. d. R. im Herbst des dritten Jahres auf den Weinjahrgang. 

Die Abgabe aller Subskriptionsweine in 0,75l-Flaschen erfolgt je nach Jahrgang in oder 6er- oder 12er-Original-Holzkisten. In vielen Fällen sind Bordeaux-Weine auch als Magnum (1,5l), seltener auch als Doppelmagnum (3,0l) oder sogar Imperial (6,0l) erhältlich. 

Alle erhältlichen Größen finden Sie immer direkt in unserem Shop. Wenn es einen Wein in abweichenden Formaten und Größen gibt, finden Sie auch immer unter dem Artikel mit dem Dropdown-Button »Andere Jahrgänge und Größen« die Möglichkeit das entsprechende Format auszuwählen:

Beispiel Grafik des Warenkorb Buttons
Beispiel Grafik des Dropdown Buttons
Beispiel Grafik des Dropdown-Buttons auf den Artikelseiten

Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zu den Geschäftszeiten gerne auch telefonisch zur Verfügung: +49 421 696 797-0