Im Portrait

Wachter-Wiesler

Arbeit am Weinberg von Wachter Wiesler

Für diese österreichische Spezialität schlägt das Herz der Familien. Blaufränkisch ist sicher DIE rote, autochtone Rebsorte Österreichs, die in der Lage ist Weine von Weltklasse hervorzubringen. Die als Lemberger nach Deutschland weitergewanderte Rebsorte vermag nur im Burgenland diese unglaubliche Tiefe und Dichte bei immens dunkelfruchtiger Würze hervorzubringen. Die Spitzengewächse spielen in der internationalen Oberklasse mit und zeichnen sich vor allem durch eine kernige Spannung und nachhaltige Stoffigkeit aus. 

Das Schöne an den Blaufränkischen des Weinguts Wachter-Wiesler ist, dass auch die Frucht nicht zu kurz kommt. Nebenbei vinifizieren sie einen der absolut besten Zweigelts und dies gilt nicht nur, wenn man das Preisleistungsverhältnis in Betracht nimmt. 1990 begann die Zusammenarbeit der beiden Familien und 1992 brachten sie den ersten gemeinsamen Wein, Bela-Joska, benannt nach den beiden Großvätern, auf die Flasche. Die für die Weinbereitung zuständigen Resi, Franz und Christoph zeichnen sich neben dem unbedingten Streben nach Qualität auch durch eine gute Portion Experimentierfreudigkeit aus. Mittlerweile liegt die Anbaufläche des Weinguts Wachter-Wiesler bei 10 ha eigener Weingärten, von denen der mit bis zu 35 Jahre alten Reben bestockte Pfarrweingarten die Spitze in Punkto Qualität bildet. Sobald man die Wachter-Wiesler Weine verkostet hat, muss man den beiden Familien Tribut zollen, denn in so kurzer Zeit hat sich wohl niemand in die Spitze der österreichischen Rotweinerzeuger vorgearbeitet.