Shelter Winery

Shelter Winery

Die Shelter Winery in Kenzingen ist ein Geheimtipp unter Winzern. Egal welchen Winzer ich in Baden fragte, überall hörte man nur gute und anerkennende Worte. Hans-Bert Espe ist Quereinsteiger und studierte aus reinem Interesse Önologie in Geisenheim – ohne elterlichen Betrieb.

 

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Shelter Winery

Baden

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Pinot Noir 100%

a

Lobenberg 89-90 / 100

t

Trinkreif: 2019–2024

Lovely Lilly Pinot Noir 2017
  • 8,90 €

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Shelter Winery

Baden

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Spätburgunder 100%

a

Lobenberg 92-93 / 100

t

Trinkreif: 2019–2029

Spätburgunder trocken 2017
  • 10,00 €

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Shelter Winery

Baden

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Spätburgunder 100%

a

Lobenberg 94 / 100

t

Trinkreif: 2018–2028

Sparkling Brut Flaschengärung 2013
  • 19,00 €
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Weingut

Über Shelter Winery

Die Shelter Winery in Kenzingen ist ein Geheimtipp unter Winzern. Egal welchen Winzer ich in Baden fragte, überall hörte man nur gute und anerkennende Worte. Hans-Bert Espe ist Quereinsteiger und studierte aus reinem Interesse Önologie in Geisenheim – ohne elterlichen Betrieb. Dort lernte er Silke Wolf kennen. Wie das Leben so spielt, die beiden verliebten sich, zogen nach Oregon, nichtsahnend, dass sie bald in Baden ein Weingut gründen würden. Und tatsächlich dachte ich auch bei der Verkostung der Weine sofort, dass hier ein gewisser Oregon-Pinot-Stil mitschwingt. Es sind kühle, frische Pinots mit Charakter und sehr eleganter Struktur. Cool-Climate par excellence.

Gegründet wurde das Weingut 2003. Die Grundlage waren zwei alte Weinberge in Malterdingen und Kenzingen mit Spätburgunder, insgesamt 1,6 Hektar. Auf der Suche nach einer geeigneten Unterkunft (Shelter) für den Wein, fanden Sie auf dem verlassenen, so idyllisch wirkenden kanadischen Flughafen in Lahr, wo die grasbewachsenen Bunker von Schafherden gemäht wurden, endlich einen geeigneten Ort. Stück für Stück haben Hans-Bert und Silke die Rebfläche auf 5 Hektar erweitert und sind jetzt in Kenzingen, Hecklingen, Bombach und Malterdingen vertreten. 2010 kam noch Chardonnay dazu, macht aber nur knapp 5 % der Fläche aus. Ein großer Schritt war dann der Kellerneubau 2010 – ein neues, eigenes Shelter wurde gebaut.

»Sämtliche Handarbeiten vom Rebschnitt bis zur grünen Lese, alle Kellerarbeiten und der Vertrieb werden von den beiden noch persönlich durchgeführt.«

Aber noch immer ist es ein kleiner Betrieb ohne angestellte Mitarbeiter. Sämtliche Handarbeiten vom Rebschnitt bis zur grünen Lese, alle Kellerarbeiten und der Vertrieb werden von den beiden noch persönlich durchgeführt. Während der Lese kommen 4–5 Erntehelfer dazu. Die Lese erfolgt immer von Hand in kleinen 10 Kilogramm Kisten. Sortiert wird bereits im Weinberg und nochmals im Keller über eine optische Sortieranlage. Die Trauben werden nur über Schwerkraft bewegt. Der weitere Ausbau ist minimalistisch. Abgefüllt wird ohne Filtration, Schönungen und Zusätze, außer etwas Schwefel zur Stabilisierung. Alles steht unter der Philosophie der schonenden Vinifikation. Das bedeutet hier vor allem gesundes Lesegut aus gepflegten Weinbergen mit niedrigen Erträgen. Und das schmeckt man auch.