8 Hektar, sein Weingut liegt in direkter Nachbarschaft zu Moulin Haut Laroque. Aber seine Weinberge liegen auf ganz anderem Terroir als MHL, nämlich auf dem Kalksteinplateau nahe der Doudogne, seine Großeltern hatte ihr Chateau auf diesem perfekten Terroir aber verkauften es, die besten Weinberge blieben bei Vincent. Die Mehrheit der Reben ist zwischen 50 und 70 Jahren alt. Merlot und durchaus auch signifikant Cabernet Franc, das Terroir entspricht ziemlich genau Saint Emilion. Der Urgroßvater begann vor vier Generationen mit einem Hektar. Herrn Dupuchs Hauptarbeit ist aber nach wie vor die Beratung der eben genannten berühmten Keller. Er betreibt dieses Weingut im Grunde nebenher, aber natürlich mit voller Passion. 85% Merlot, 12% Cabernet Franc, 3% Cabernet Sauvignon. Tour du Moulin ist weit mehr als ein Geheimtip, es ist eine extrem schwer auffindbare Rarität, von dem es je nach Jahrgang nur 5000 (2025) und 10 Tausend Flaschen gibt. Und dann wird in knappen Jahren wie 2025 gern auch mal ein Field-Blend der besten Reben mit hohem Cabernet-Anteil als Auslese geerntet, oder wie 2019, eine reine Cabernet-Auslese. Tour du Moulin ist ob seiner außerordentlichen Qualität und Rarität im Grunde nicht einordnenbar, aber solange Vincent es sich leisten kann, dieser Passion mit so abenteuerlich tiefen Preisen nachzugehen, soll uns das recht sein. Der Genießer sollte wissen, dass der Wein meiner Meinung qualitativ auch gern das Doppelt kosten dürfte, in Fronsac ist das ein ungeheures Unikat!
