Im Portrait

Vaglio

Vaglio Weinberg mit Gebirge im Hintergrund und Pferd im Vordergrund

Auch auf seinem eigenen, winzigen Weingut, Vaglio Wines, einem Mini-Weingut in Uco, Mendoza, lebt er sich als Önologe aus, hier realisiert er seine Träume, die er im zu großen Imperium der Mutter nicht umsetzen kann. Er produziert hier nur 40 Tausend Flaschen erlesenster Weine aus ur­alten Malbec-Reben in Einzellagen, die ihrer Her­kunft und dem speziellen Terroir absolut treu sind, und die dennoch von seiner modernen und inter­nationalen Perspektive profitieren. Sein einziges Ziel ist es, dass seine Weine die Regionen und Einzel­lagen absolut und differenziert widerspiegeln. Gleich­zeitig will er aber auch in der Machart die verschiedenen Teile der Welt, in denen er als Önologe ge­wirkt hat, in seinen Weinen widerspiegeln. Der aus Salta, im nord­westlichen Gebirgsland Argentiniens stammende José, reiste bereits im Alter von 18 Jahren nach Kalifornien, um dort bis 2002 Wein­bau und Önologie zu studieren. Danach lebte er ein Jahr in China, arbeitete bei einem chinesischen Händler und lernte nebenher die chinesische Sprache. Außerdem ver­brachte er danach einige Zeit in Pomerol, lernte von Marcelo Pelleritti, und er sammelte unter dem genialen Weinmacher Jerome Aguirre Er­fahrungen im Chateau Le Gay und Montviel. Im Jahr 2013 begann er schließlich sein eigenes Projekt, seine Herzens­angelegen­heit, Vaglio Wines. Er mietete zu Beginn eine alte Milch­farm im Viertel El Peral im Uco Valley in Mendoza. Nach dem Kauf baute er sie zum Weingut um, um dort seine eigenen Weine her­stellen zu können. Weine mit einem einzigartig ausgeprägten Terroirabdruck und mit fast unverschämt günstigen Preisen. Möge beides bitte so bleiben. Das ist Argentiniens Shooting-Star, rien ne va plus!