Im Portrait

Pape Clement

Schloss, Burg, Weingut Pape Clement

Er verlegte die päpstliche Residenz nach Avignon und der Wein, den er dort produzieren ließ, wurde unter dem Namen Châteauneuf-du-Pape bekannt. Seinen Besitz im Bordeaux vermachte er der Kirche, die ihn bis zur französischen Revolution auch bewirtschaftete. Mittlerweile ist Pape Clément im Besitz der Erben des französischen Dichters Paul Montagne. Die Weine, die heute unter Regie von Bernard Pujol und des Besitzers Bernard Magrez mit unterstützender Beratung von Michel Rolland aus den über 50 Jahre alten Reben entstehen, sind sehr beeindruckend, dicht, kraftvoll, stoffig und lang. Sowohl der Rotwein als auch der extrem rare Weißwein gehören inzwischen in die absolute Oberliga des Médoc, qualitativ, aber jetzt leider auch preislich. Der jetzige Besitzer von Pape Clément, Bernard Magrez, der inzwischen viele Weingüter (auch das 4ème Cru La Tour Carnet) zu seinem Imperium zählt, hat eine extrem schlagkräftige Vertriebstruppe um sich geschart und investiert unerhörte Summen in weitere Verbesserungen der jetzt schon großartigen Weine.