Die Trauben wachsen auf 220 bis 280 Metern über dem Meeresspiegel und sind durch die südwestliche Ausrichtung der Weinberge vom kühlen Klima der False Bay geprägt. Nach der Handlese werden die Trauben hier erst einmal in einer Kühlkammer heruntergekühlt – das führt später zur besonderen Fruchtklarheit und den vielschichtigeren Aromen des Weins. Die Gärung erfolgt mit Hilfe von wilden Hefen und der Ausbau in überwiegend alten Fuderfässern, Zement und französischen Barriques. Strahlendes Zitronengelb. Die Nase überzeugt direkt mit einer komprimierten Dichte fruchtiger Aromen. Allen voran reifer Pfirsich, gelber Apfel, Ananas und Mango. Immer wieder mischt sich eine pfeffrige Würze dazwischen, welche die Nase so wunderbar vielfältig gestaltet. Marzipan, Honig, Karamell und ein zarter Hauch Vanille sorgen für den attraktiven, verlockenden, »süßlichen« Touch. Wilde Kräuter wie Fynbos, Anis und ein Hauch Wacholder. Im Mund hat der Wein eine geradlinige, salzige Säure, die durch die extraktreiche Cremigkeit schneidet. Frische Zitrone, Bitter Lemon sowie ein Hauch Salbei und Minze. Ob als Speisenbegleiter oder einfach solo nach einem langen Tag – dieser Wein passt genauso gut zu Käse wie zu einem guten Film. Taaibosch braucht sich mit diesem weißen Tarentaal echt nicht zu verstecken!,