Die Trauben wachsen oberhalb von Weißenkirchen am Burghügel, in einer der ältesten Weinlagen der Wachau. Hinter der Burg liegt auf einem regelrechten Felsriff, geprägt von extrem flachgründigem, kargem Donauschotter. Das ist für eine so hoch am Hang gelegene Parzelle höchst ungewöhnlich und verleiht dem Wein seine ganz eigene, steinig-kühle Handschrift. Sehr klare, geradlinige und fein geschliffene Nase. Heller Sommerapfel, weiße Birne und knackiger Pfirsich, dazu ein Hauch Zitronenschale, Zitronengras und frische Wiesenkräuter. Ganz zart tabakig im Hintergrund, dann wieder heller Stein und eine feine, salzige Kühle. Die Frucht ist glockenklar, aber nie laut. Der Wein zieht einen ins Glas, schwebend und strahlend, mit dieser wunderbar zurückhaltenden Eleganz des Jahrgangs 2025. Keinerlei Botrytis, dafür Frische, Präzision und große innere Harmonie. Auch am Gaumen bleibt alles hell und glasklar. Saftig, konzentriert und dennoch kühl, mit feinem Zug und einer kleinen, perfekt gesetzten Säurespitze, die dem Wein einen großartigen Trinkfluss verleiht. Grüner Apfel, weiße Birne und milde Limettenzeste, dazu grüner Tee, Gartenkräuter und im Finale ein feiner Hauch grüner Paprika. Gute Fülle, aber keinerlei Schwere. Der Wein läuft geschliffen und sauber geradeaus, wird im Nachhall zunehmend salziger und steiniger. Elegant, balanciert und lang, mit feinem Grip und einem wunderbar kühlen, kräuterigen Finale. Ein sehr typischer, gleichzeitig besonders feiner Hinter der Burg.,