Gewachsen in Terroirs von Chavot, der Heimatgemeinde von Laherte. Die Pflanzjahre dieser Parzellen waren 1953 und 1978, also sprechen wir hier von alten bis sehr alten Reben. Nur 20 Cm Erdauflage, dann kommt die pure Kreide. Der Boden ist ein weicherer Kreideboden, deshalb steht hier natürlich 100% Chardonnay, der diese Böden liebt. Die Weinbergsarbeit ist biologisch mit Anwendung einiger biodynamischer Methoden. Dieser Plot wird zu 100 Prozent mit nur dem Pferdepflug bearbeitet. Die Spontangärung und der Ausbau fanden im Barrique statt, mit regelmäßiger Batonnage über 6 Monate, dann folgen drei Jahre Hefelager auf der Flasche. Komplett im Holz ausgebaut, keine Malo. Rund 3 g/l Dosage, nur für eine leichte Abrundung dieses messerscharfen Stoffs. Super-elegante Nase, hochfein und so strahlend. 2022 war nach dem kühlen 2021 kommend ein warmer, vollreifer Jahrgang, der mehr Gourmandise und Cremigkeit mitbringt. Dennoch sehr geradeaus und salzig zupackend. Kommt mit Mandarine, Bitterorange, Kumquat und Granny Smith, darüber zarte Rauchigkeit. Schön geschmeidig und dicht im Mund, nicht so krachend stramm wie der 2021er, sondern etwas weicher und reicher im Ausdruck. Ein Wow-Champagner in jeder Hinsicht, der auch gerne noch viele Jahre im Keller liegen bleiben kann, soviel Substanz hat er.