Rund 50 Prozent neues Holz, der Rest ist gebraucht. Alles Francois Frères Barriques. Zwei Jahre Ausbau im Fass auf der Feinhefe, dann abgefüllt Anfang April 2026. Die Reben hat Philipp Kettern selbst gepflanzt. Ein Teil der Reben steht in flacheren Stücken, ein Teil ist im Steilhang, auch Hochlagen dabei: Treppchen, Günterslay, Freudenburg, also sandig-kiesig und Schieferboden. Das ist der Basis-Chardonnay von Philipp Kettern, der unter seiner neuen Linie erscheint. 2023 war der erste Jahrgang überhaupt. Knapp 13% vol. Alkohol und immer noch sehr stabile Säurewerte von knapp 6 g/l. Langsame Spontangärung über fünf Monate. Sehr nobles Holz, das gut integriert ist, Zitronenabrieb, Zitronenmelisse, schöner Kräuterkick wie Saint-Aubin im Burgund. Das ist Chardonnay aus der Hand eines Riesling-Winzers, straff, kühl, substanziell, mit Tiefe ohne Schwere.