Domaine Santa Duc: Chateauneuf du Pape Habemus Papam 2023

Domaine Santa Duc: Chateauneuf du Pape Habemus Papam 2023

Grenache 64%, Syrah 25%, Mourvedre 10%, Counoise 1%
rot, trocken
14,5% Vol.
Trinkreife: 2029–2038
voluminös & kräftig
pikant & würzig
Lobenberg: 96/100
Decanter: 95/100
Suckling: 95/100
Frankreich, Rhone, Gigondas und Rasteau
Allergene: Sulfite,
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateauneuf du Pape Habemus Papam 2023

96
/100

Der Ausbau ist für alle Weine gleich, vom Cotes du Rhone, über Gigondas bis zum Châteauneuf: Vergärung in großen Edelstahlcuves, Ausbau zu 85 Prozent in Stockingerfudern, der Rest in Tonamphoren. Benjamin Gras hat sich entschlossen in 2023 etwas weniger Ganztrauben zu verwenden als 2022, aber immer noch 50 Prozent. Er mag diesen Rappenstil einfach, weil er Frische bringt und den Alkohol etwas drückt. Auf lehmigem Sand stehende uralte Rebanlagen, ein größerer Teil in La Crau Ouest. Der Jahrgang 2023 ist straffer und verspielter als 2022, geht mehr zur Blumigkeit. Auch wenn Benjamin Gras mit seinem Stil, der mehr auf Ganztrauben setzt, dem etwas entgegenwirkt mit viel Struktur und Pfeffrigkeit. Die Nase hat dennoch mehr Feuer als die kühleren Gigondas. Der Wechsel des Terroirs weg von der Berglage hin zur Flussnähe ist frappierend, wenn man die Weine nebeneinander probiert. Der Habemus Papam ist ein wirklich stylischer Châteauneuf, man spürt, dass er von einem Winzer aus Gigondas gemacht ist. Er hat mehr Spannung als die meisten Châteauneuf, sogar etwas Sauerkirsche, grüner Pfeffer, Thymianstrauch, herbsüße Brombeere. Die Tanninstruktur ist straffer und dynamischer als 2022, weniger süßlich, dafür mehr Frische implizierend. Die Châteauneuf von Santa Duc brauchen alle mehr Luft, große Gläser, langsames genießen. Da steckt richtig viel drin, man muss etwas geduldig sein. Die Gigondas sind feiner und saftiger, verspielter, früher zugänglich.

Jahrgangsbericht

Der extrem heterogene Jahrgang 2023 trennte an der Rhône radikal die Spreu vom Weizen. Nur auf alten Top-Terroirs entstanden präzise Meisterwerke auf dem Niveau von 2016. Im Norden glänzen gar spektakuläre Jahrhundertweine, während die Weißweine der gesamten Region mit unerwarteter Frische verzaubern.

95
/100

Decanter über: Chateauneuf du Pape Habemus Papam

A smoky and spicy style, with some juniper-smoked bacon and violets. Fine and fresh on the palate, with deep blackberry fruit from the Syrah – it’s voluminous but not heavy or overly concentrated. A lovely drinkable style with good acidity. From lieux-dits Le Pradel and La Font du Pape.,

95
/100

Suckling über: Chateauneuf du Pape Habemus Papam

The freshness of the vintage is married to smoked bacon and raw meat aromas from the syrah grape. A very polished, medium- to full-bodied palate. Impressive depth and concentration in the beautifully crafted finish that has uplifting vitality. A cuvee of 70% grenache and 30% syrah from two locations. From biodynamically grown grapes with Demeter certification. Drink from 2026.

Galloni über: Chateauneuf du Pape Habemus Papam

Fermented with 50% whole clusters, the 2023 Châteauneuf-du-Pape Habemus Papam is a beauty. Orange rind, pressed violets, wild strawberry, blueberry and spicy subtilties are all dialed up. Finishing long and refreshing, the full-bodied and gently structured 2023 shows quite a bit of potential.

Mein Winzer

Domaine Santa Duc

Der Qualitätsstandard von Yves Gras’ Santa Duc gehört zu den höchsten im Rhonetal und Frankreich überhaupt. Nur die besten Weine werden selber abgefüllt, der Rest wird weiterverkauft an Handelshäuser der Gegend.

Chateauneuf du Pape Habemus Papam 2023