Das ist ein neuer Wein im Programm bei Jobard, den es aus 2022 erstmalig gab, aber seitdem immer. Die Reben sind aber schon lange in Domainebesitz, zuvor stand hier nur Pinot Noir. Die Reben waren aber sehr alt und mussten gerodet werden, dann hat Jobard 2015 Chardonnay angepflanzt. Die Weine verbleiben fast 2 Jahre auf der Hefe in mittelgroßen Stockingerfässern, nicht in Barriques. Legere Filtration vor der Abfüllung. Sur la Velle liegt genau oberhalb mittig zwischen Meursault und Volnay, reine Südexposition, die reiche Weine ergibt, die etwas an Mercurey im Süden erinnert. Die Nase zeigt eine feine zitronige Süße und viele getrocknete Kräuter, erinnert etwas an Chartreuse ohne den Alkohol. Weißer und grüner Tee, Zitronengras, Mirabelle. Der Mund ist frisch und saftig, hat eine feine Textur, ohne Wucht oder drückendes Holz, das es bei Jobard eh nicht gibt.