Das Besondere an dieser Lage ist, dass seit über 100 Jahren kein Kunstdünger oder Ähnliches hier ausgebracht wurde, da hier der Brunnen der Gemeinde Bad Kreuznach liegt. Es ist eine benachbarte Lage zum Kahlenberg, liegt aber 200 Meter auseinander. Hier gab es immer nur Bio-Weinberg. Das ist Schotter-/Quarzitboden und früher hat Dönnhoff hier Süßweine erzeugt. Ein reiner Südhang, direkt oberhalb der Stadt Bad Kreuznach liegt. Nur das steile, hochgelegene Stück des Weinbergs ergibt das GG und der Rest wird ein Kabinett. Der Weinberg hat fünf Hektar, davon hat Dönnhoff einen. Kreuznach und der Krötenpfuhl haben einen eigenen Charakter, sind mehr auf der helleren, zitrischeren Frucht und nicht so ins Rötliche abdriftend wie Roxheim. Das ist aromatisch, dicht, intensiv und doch bleibt es in sich ruhend. Man spürt die hohe Grundreife, ohne aber fett zu sein. Feste innere Struktur, das ist schon zupackend. 2025 steht für Helmut Dönnhoff am ehesten mit 2015 und 2005 in einer Reihe durch die hohe Dichte und Vollreife bei zugleich kerniger, aber total reifer Säurestruktur. Er hat die Kraft aus der Mitte, zieht nahtlos bis zum Ende durch. Das hat einen wahnsinnigen Zug bei gerade mal um die 2 g/l Restzucker, das ist schon ein grandioses Jahr bei Dönnhoff, weil es eigentlich alles hat. Ich habe den Krötenpfuhl lange nicht so gut probiert.