Dieser Wein ist ein exklusives Late-Release aus »Bernhards Archiv 2026« und hat nie zuvor das Weingut verlassen. Jede Flasche ist entsprechend mit einem Sticker gekennzeichnet. –– Bernhard Huber war eine absolute Koryphäe – um nicht zu sagen Legende – und anerkannter Meister und Vorreiter im Umgang mit Barriquefässern. Wir haben hier stilistisch einen etwas anderen Wein als die heutigen Hubers, etwas mehr »Speck auf den Rippen«, aber ohne wirklich fett zu sein. Insgesamt etwas konzentrierter, strukturierter und mit präsenterem Holz. 2010 war aber ein sehr kühles Jahr, dementsprechend feingliedrig und geschliffen kommt der Schlossberg jetzt in seiner perfekten Reifephase daher. Zarte Holzwürze in der Nase, Unterholz, konzentrierte Kirsche und reife Himbeere. Am Gaumen mit immer noch präsenten, aber sehr fein abgeschmolzenen Tanninen, zupackender aber reifer Säure. Feine Süße aus konzentrierter Himbeer- und Kirschfrucht. Leicht ätherische Noten kommen auch dazu. Ein pudriger, kalkiger Grip belegt den ganzen Mundraum. Gesalzene Himbeere kommt immer wieder hoch. Der Schlossberg liegt in Hecklingen und nicht in Malterdingen und ist bereits seit 1995 im Besitz der Familie. Unter den Reben von Hubers Schlossberg gibt es keine Lehm- oder Lössauflage sondern nur direkten Fels, also reiner Kalkstein. In der steilsten Lage bis 110% Neigung, das ist mehr als 45 Grad. Es ist die imposanteste Lage und das interessanteste Terroir des Weingutes. Einer der ganz großen Weine Deutschlands, auf dem Niveau der besten Grands Crus aus dem Burgund.