Dieser Wein kommt von Reben aus verschiedenen Lagen, größtenteils aus dem Trittenheimer Altärchen und ein bisschen aus Leiwen, sowie ein paar Vorlesen der Crus. Eben sehr gute und zertifizierte Einzellagen, die von der winzigen Größe her nicht reichen, um jeweils eine eigene Abfüllung zu machen. Auch der Vom Schiefer wird zu 100 Prozent im Moselfuder spontan vergoren und ausgebaut. 2025 hat schon guten Dampf in Nase und Mund, expressiv wie 2015. In der Nase saftige Apfelfrucht, Williamsbirne, Litschi, feinste Exotik, zarte Restsüße, die den Wein fliegen lässt. Das ist etwas geschmeidiger und wärmer als 2024, nicht ganz so kühl, dafür schon ganz klar mit mehr Schub und exotischer Power. Die leichte Süße steht der mineralischen Pikanz aus dem Schiefer perfekt entgegen. Genauso muss ein leichter, filigraner und saftiger Moselriesling schmecken: Genialer Zug, knackig und mit guter Dichte, nicht die ganz karge Nummer wie manch andere Jahre. Wer etwas mehr Schmelz sucht, wird 2025 lieben.