Dieser Wein ist zu 100 Prozent aus Chardonnay überwiegend aus Avize und Cramant, alles auf Kalkstein stehend und alles aus Grand Cru-Lagen. Er wird nach rund vier Jahren auf der Hefe ohne Dosage degorgiert. Auch dieser Wein ist mit Naturkorken verschlossen während des Hefelagers. Und schon seit über 10 Jahren vergärt Pascal Agrapart diesen Wein in zweiter Gärung mit der frischen Hefe aus dem Most des Folgejahres, also hier 2020. Bis zur Ernte des 2020ers hat dieser 2019er also noch als Wein im Fass gelegen, erst dann ging es in die Flasche. Es gibt nur wenige Tausend Flaschen und auch nicht aus jedem Jahrgang. Die Nase ist ungewöhnlich - getrocknete Weintraube, Dörraprikose, Sesam, Meersalz und Wildkräuter. Auch dieser Weinberg wird organisch bearbeitet. Blumig, extrem steinig und von sehr hoher Intensität. Diese Chardonnay-Nase erinnert eigentlich etwas an das Jura, mit dieser schönen Quitte darunter. Große Länge im Mund, sehr milde Bläschen, sehr langer Nachhall. Der Eindruck eines Naturweines bleibt in jeder Beziehung. Das ist ein wirklich spezielles Experiment. Ein ziemliches eigenwilliges, grandioses Unikat.