1316 hieß diese bis zu 240 Meter über dem Meeresspiegel gelegene, westlich ausgerichtete Lage mit einer bis zu 20 prozentigen Hangneigung noch »Golde«, ab 1844 dann »Goldberg«. Offen, lichtdurchflutet und warm liebt der Weinberg vor allem die Abendstunden. Der Boden ist geprägt von Kalkstein, Tonmergel und tonigem Lehm. Eine Kombination, die für gute Wasserspeicherung und feine Nährstoffversorgung sorgt. Vor allem in trockenen Jahren. Hier entstehen kraftvolle Weine mit dichter Struktur. Die Reben sind rund 40 bis 60 Jahre alt. Und neben den anderen Erste Lagen probiert, sticht der Goldberg auch deutlich hervor mit seiner schmelzigen, satten Fruchtintensität. Hier ist wirklich alles drin, von Yuzu bis Papaya. Der Wein versprüht eine köstliche Exotik aus seinem dichten Kern, der von einer feinen Kalkigkeit eingrahmt ist, sodass die exotische Frucht nie zu opulent wird. Ein herrlicher Rheinhessen-Riesling mit Gourmetfaktor, der zeigt, dass 2025 ein herausragendes Jahr in Rheinhessen war.