Der Almaviva glänzt im Jahrgang 2024 mit einer leicht angepassten Assemblage aus 69 % Cabernet Sauvignon, 25 % Carmenère, 4 % Cabernet Franc und 2 % Petit Verdot, ausgebaut wie gewohnt in besten französischen Barriques. Schon im Glas präsentiert er sich in einem satten, leuchtenden Rubinrot mit dunklen violetten Reflexen. In der Nase entfaltet sich ein opulentes, mystisches Bouquet: Dunkle Waldbeeren, reife Herzkirschen und Cassis verschmelzen mit kühler Kräuterwürze, getrockneten Blüten und orientalischer Aromatik. Noten von Sandelholz, frisch geröstetem Kaffee, dunkler Edelschokolade, Lakritz und einer feinen Weihrauchnote sorgen für eine faszinierende Tiefe, die einen immer wieder ans Glas zieht. Am Gaumen unterstreicht der 2024er eindrucksvoll seinen Status als Ikone. Die hohe Carmenère-Dosis bringt eine herrliche, samtene Süßwürze ein, die perfekt mit der aristokratischen Struktur des Cabernet Sauvignon harmoniert. Saftige Schattenmorellen, reife Blaubeeren und schwarze Johannisbeeren treffen auf Bordeaux-Klassiker wie Graphit, Zedernholz und feine Pfefferwürze. Die Tannine zeigen sich sagenhaft poliert, fast schwerelos und doch mit enormem Grip. Der Abgang ist pure Seide – langanhaltend, finessenreich und getragen von roter Beerenfrucht, Piment und zarter Zartbitterschokolade. Mit dem Jahrgang 2024 unterstreicht das Kult-Joint-Venture aus dem Hause Concha y Toro und Baron Philippe de Rothschild erneut seine Position Maßstäbe für südamerikanischen Spitzenwein zu setzen.