- Start
- Deutschland
- Mosel Saar Ruwer
- J. J. Prüm
- Riesling Graacher Himmelreich Spätlese 2025
J. J. Prüm: Riesling Graacher Himmelreich Spätlese 2025
- Riesling 100%
- weiß, süß
- 7,5% Vol.
- Trinkreife: 2029–2065
- exotisch & aromatisch
- voll & rund
- leicht süss
- Lobenberg: 95–97/100
- Suckling: 96/100
- Yves Beck: 97/100
- Stuart Pigott: 97/100
- Galloni: 96/100
- Gerstl: 19/20
- Deutschland, Mosel Saar Ruwer
- Allergene: Sulfite,
Abfüller / Importeur:
J. J. Prüm, Uferallee 19, 54470 Wehlen / Mosel, DEUTSCHLANDZutaten:
Trauben Konservierungsstoffe / Antioxidantien: Sulfite (E220–E224)100ml enthalten durchschnittlich Zucker 6,3 g Kohlenhydrate 7 g Brennwert 74 kcal / 311 kJ Enthält geringfügige Mengen von Fett, Fettsäuren, Eiweiß, Salz
Heiner Lobenberg über:
Riesling Graacher Himmelreich Spätlese 2025
/100
Ich bin normalerweise nicht der Riesenfan von Spätlesen, eher von Kabinetten und dann gleich Auslesen. Aber bei Prüm im Weingut gibt es eine besondere Liebe für die Spätlese. Sie sind einfach unglaublich fein und schlank, rassig, kühl und ziseliert. So wie Spätlese sein sollte, dass es ein grandioser Speisebegleiter ist und nahezu unendliche Foodpairing-Möglichkeiten eröffnet. Aus dem kühlen Jahr 2024 schmeckt die Spätlese so rassig wie ein Kabinett, hat aber eben doch etwas mehr Punch in der Mitte und vor allem mehr Länge. Enorm polierte Nase, schwebend, schwerelos intensiv, eine wunderbare Duftwolke von zarter Zitrusfrucht mit Quittenschale, weißem Pfeffer und etwas Kumquat. Wie immer etwas expressiver und krachender als die rundere und dichtere Wehlener Sonnenuhr. Im Himmelreich kracht es schon gewaltig im Mund, sehr straff, pikant-salzig, zieht und zieht. In der Jungend köstlich schlank, mit der Reife wird dann die Power sicher nochmal spürbar zunehmen. Aufgrund von Frost und Pilzbefall war die Prüm'sche Ernte im Himmelreich extrem klein, leider konnte das Weingut dort nur winzige Mengen ernten.
/100
Suckling über: Riesling Graacher Himmelreich Spätlese
Lovely generosity with aromas of warm yellow fruit, wet stones and a flinty, minerally edge. The palate is lush, with tense, chewy acidity and a succulent, generous finish. The vintage shines, with plenty of freshness and ageability. Drink or hold.
/100
Yves Beck über: Riesling Graacher Himmelreich Spätlese
Das Bouquet von Graacher Himmelreich offenbart sich behutsam, Schritt für Schritt. Zunächst zeigen sich klassische Melissen-Nuancen, gefolgt von blumigen und würzigen Noten sowie einem Hauch von Mineralik. Am Gaumen ist der Wein zunächst subtil lieblich, dann cremig und elegant. Er hat Fülle und verfügt über eine Struktur, die sowohl seine Frische als auch seine Kraft unterstreicht. Ein Wein, der mit Zuversicht und Gelassenheit Maßstäbe setzt und über alle notwendigen Komponenten für eine lange Lebensdauer verfügt, während er denen, die ihn lieber jung genießen möchten, unendlichen Genuss bietet.
/100
Stuart Pigott über: Riesling Graacher Himmelreich Spätlese
It’s time to let go! Joyful and vibrant as only Mosel wines can be, let yourself sink into deep well of ripeness. A superabundance of white tree fruit aromas, yet so subtle and precise, this fabulous Spätlese is impossible to resist. Great wet-stone freshness at the almost endless finish. Cask sample. 97? (SP)
/100
Galloni über: Riesling Graacher Himmelreich Spätlese
The 2025 Riesling Graacher Himmelreich Spätlese has a totally seductive flicker of bergamot right away; it disappears again in yeasty reduction but sets a beautiful tone. The palate is an even, serene nugget of citrus and stone, mouthwatering around the edges, gentle and so fresh in its nature, very precise and elegant, with a light footprint but a firm frame. This has graceful beauty, strikes such an innate balance with its gentle sweetness and pristine lemon. (Medium)
/20
Gerstl über: Riesling Graacher Himmelreich Spätlese
Das ist Graacher wie aus dem Bilderbuch, erinnert irgendwie an die legendäre 1990er-Auslese. Dieser Duft ist unvergleichlich – fast erstaunlich, dass mir das beim ersten Nasenkontakt in den Sinn kommt, da er zugleich von totaler Zartheit geprägt ist. Am Gaumen zeigt sich klar eine verspielt leichtfüssige Spätlese. Das Aromabündel schwebt förmlich über den Gaumen, getragen von einem Säure-Süsse-Spiel, das harmonischer kaum sein könnte. Es gipfelt in einem fast trockenen Finale. Was für ein unglaublich raffinierter Wein. (mg)
J. J. Prüm
Das Weingut J. J. Prüm entstand 1911 nach der Erbteilung des Stammgutes auf die sieben Kinder des letzten Inhabers, Mathias Prüm. Heute werden die legendären Weine von Dr. Manfred Prüm und seiner Familie erzeugt.