Über 65-jährige Reben. Zu 100% im neuen Barrique ausgebaut. Der Kraftmeier unter Ogiers Weinen. Von der Cote Brune, Schiefergestein. Rauchige Aromen, viel frisches Holz, geflämmtes Holz, Brombeere, auch hier Eukalyptus, große Dichte, mit toller würziger Mineralität, provencalische Gewürze, dunkle Erde, tiefe, dunkle Schokolade, ein mehr als guter Touch Exotik und gelbe Frucht darunter, dem runden Jahrgang 2009 entsprechend üppig, ohne jedoch jemals fett zu sein, dazu ist der Wein zu singend rassig mineralisch, zu salzig, zu frisch in der Säure, er hat etwas Erhabenes und strahlt große Aristokratie aus. Dichte, rot- und deutlich schwarzfruchtigerer Mund, auch wieder gelbe Frucht darunter, hoher Salzgehalt. Nach diesem üppigen, voluminösen Mund mit der hohen Mineralität und dichten üppigen Frucht endet der Wein in einem runden, dichten, samtigen, schier unendlichen Finale mit mineralischer Rasse, immer wieder hochrollend. Wenn man dann mit Stephane die Fassprobe des großartigen, explosiv mineralischen 2010er und den genialen 2007er aus der Flasche daneben probiert, ist der Weinhimmel nah. Das ist dichte schwarze Frucht und mineralische Wucht der Cote Brune in Reinkultur. Hier werde ich nicht entscheiden, welcher Wein die Nase vorn hat, der 2009er ist ganz ohne Zweifel ein ganz großer Wein.