»Diese 2026 Limited Edition entspringt dem kreativen Dialog zwischen Dom Pérignon und Damien Hirst. Geprägt von der Kaleidoscope-Serie des Künstlers verwandelt sie das historische Wappenschild der Maison in ein zeitgemäßes Emblem. In tiefes Blau getaucht, das sinnbildlich für Unendlichkeit und Spiritualität steht, verkörpert es den einzigartigen Charakter des Vintage 2018 und bringt zugleich das spannungsvolle Zusammenspiel von Tradition und Wandel zum Ausdruck.« so kündigt die Maison die neuste Künstler-Edition an, die mit dem brandneuen Dom Pi-Jahrgang 2018 zum Oktober 2026 ihre Welt-Premiere feiert. Der 2018er Dom Perignon entspringt einem mehr als außergewöhnlichen Jahrgang. 2018 war ein Geschenk der Natur. Sonne und Hitze waren quasi allgegenwärtig und haben annähernd die Rekorde von 2003 gebrochen. Die Weinlese fand bereits um den 20. August herum statt, so früh wie bis dato seit 2003 nicht mehr. Die Qualität der Trauben war herausragend, kerngesund, vollreif und prall. Es war eine sehr generöse Ernte und die höheren Erträge haben die Trauben am Ende vor der Überreife bewahrt. Schon die erste Nase ist ein Spektakel! Der 2018er duftet nach Sommer, nach exotischer, üppiger Frucht von goldener Kiwi, Quittenbirne, Lakritze, reifem Augustapfel und mürbem Hefegebäck. Und dann kommt der Mund mit einer wahnsinnigen Geschmeidigkeit und verführerischen Opulenz aus dichter, reicher, gelber Frucht. Hier kommen vor allem Mirabelle, Zwetschge und etwas Zitronengras hinzu. Die Säurespur ist etwas milder als beim 2017er und insgesamt wirkt der 2018er dadurch cremiger und etwas süßer in der Frucht, obwohl er mit 5,5 g/l Dosage genau so viel hat wie üblich und wie im Vorjahr. Das ist also eine reine geschmackliche Illusion durch die sommerliche Opulenz, die diese Renaissance des gigantischen 2003ers ausstrahlt. Er hat nicht den elektrisierenden Kick wie 2017, aber ist in jeglicher Hinsicht ein Ausnahme-Champagner von gigantischem Format. Ein Jahrgang, der aus dem Rahmen fällt, weil er so viel von allem mitbringt. Wow!