Der ganz sicher berühmteste Verdejo von Rueda. Mit der Zusammenarbeit von Didier Belondrade und seiner Frau Brigitte Lurton nebst ihren flying Winemaker-Cousins (aus Bordeaux) kam Rueda erstmals auf die Weltkarte der Top-Weine. Puristen des leichten und fruchtigen und zum Teil sehr frischen Stils der Rueda-Weine rümpfen hier und da die Nase. Aber Verdejo kann eben auch anders! Reif gelesen aus alten Reben und komplett im Barrique vergoren und auf der vollen Hefe nebst Batonage ausgebaut, erwartet der Wein dann noch ein monatelanges Flaschenlager bis zum Release. Ein Verdejo mit Volumen, Schmelz und Körper, cremig, satt, durchaus vom Holz geküsst. Quitte, Steinobst, Reineclaude neben Zitronengras und salzigem Kalkstein. Das genaue Gegenteil der Weine von Telmo Rodriguez mit dem aufregend frischen und fruchtigen Basa und dem mineralisch frischen El Transistor. Der Versuch eines großen Weltklasseweins aus Verdejo. Geht das? Ja!