Moritz Hofmann hat sich mit Jahrgang 2024 entschieden die Paradelage von Vollenweider, die Wolfer Goldgrube, teilweise als separate Parzellen abzufüllen, weil sie einen eigenständigen Charakter haben. Eine davon ist der Unterste Jonpfad im westlichen Teil, direkt benachbart zur Schimbock-Parzelle. Die Reben wurden vor rund 10 Jahren von Daniel Vollenweider selbst angelegt aus einer eigenen Selection Massale von alten Reben, grandiose alte Mosel-Genetik. Spontangärung und Ausbau in Moselfudern und Edelstahltanks. Der Wein begeistert mich vom ersten Moment. Er hat alles, wofür die Mosel steht. Wunderbar filigran, saftig, spritzig. Limettenzeste, Zitronengras, Granny Smith, weiße Blüten, Thai-Basilikum. Von der hochfeinen, expressiven Nase zieht sich eine minzig-salzige Frische direkt in den Mund. Verspielt, fruchtstark, tänzerisch, einfach schick. Das ist trockene Mosel in ihrer schönsten Ausführung. Für unter 20 Euro ist das einer der allerbesten trockenen Rieslinge, die man an der Mosel finden kann. Herausragend gut.