Der L’Argnée stammt aus etwas über einem Hektar in biodynamischer Bearbeitung, weit unterhalb von Clos des Tourelles gelegen, neben den Einzellagen von Saint Cosme. Uralte Reben, die vor der Reblaus gepflanzt wurden. Sie sind wurzelecht, weil die Reben auf sandigen Böden stehen, in denen sich die Reblaus nicht wohlfühlt. Bei diesem Wein werden die Trauben nicht entrappt und dann spontan vergoren. Ausgebaut wird im Holzfuder und im Tonneau. Die Böden sind auf dem felsigen Untergrund von Gigondas gelegen, aber der größte Teil ist überwiegend leichter Sand als Auflage. Die uralten Reben tragen so wenig, dass es eigentlich gar nicht mehr wirtschaftlich ist, meist nur 15 hl/ha oder weniger. Der Weinberg trägt in manchen Jahren nicht mal seine Bewirtschaftungskosten. Er ist viel zu günstig eigentlich, aber Famille Perrin will keinen Freakpreis setzen, sondern mit dem Füßen auf dem Boden bleiben. Zudem ist L’Argnée nicht besser als Clos des Tourelles, der mehr produziert, es ist eben nur der viel rarere Wein. 2024 war ein kühlerer Jahrgang, aber deutlich reifer als etwa 2021, also nicht unbedingt schlank, sondern schon mit Power daherkommen. Der L’Argnée 2024 ist eine Bombe! Tief, dunkelwürzig, mit Lakritze, geflämmtem Thymian, animalisch, wild, roter und schwarzer Pfeffer, tiefer Garriguesabdruck, getrocknete Kräuter. Hochkonzentrierte Schwarzkirsche mit Himbeercoulis im Mund. Unglaublicher Schub, die Augen ziehen sich zusammen, alles spannt und drückt. Süße Erde, Pumpernickel, Schwarztee, immens aromatisch. Das ist echt ein Wahnsinnswein in 2024. Groß! *** Der L’Argnée stammt aus einem Hektar in biodynamischer Bearbeitung, weit unterhalb von Clos des Tourelles gelegen, neben den Einzellagen von Saint Cosme. Uralte Reben, die vor der Reblaus gepflanzt wurden. Sie sind wurzelecht, weil die Reben auf sandigen Böden stehen, in denen sich die Reblaus nicht wohlfühlt. Bei diesem Wein werden die Trauben nicht entrappt und dann spontan vergoren. Ausgebaut wird im Holzfuder und im Tonneau. Die Böden sind auf dem felsigen Untergrund von Gigondas gelegen, aber der größte Teil ist überwiegend leichter Sand als Auflage.