Late Release im Spätsommer 2026, bis dahin perfekt im Weingut in Wehlen gelagert. Super saubere Nase, hochpräzise und glockenklar. Wir haben Passionsfrucht, Birne, Traubensaft. Aber süßer Traubensaft. Auch ein bisschen Karamell und Honig dabei. Schon üppiger und dichter als das Himmelreich oder die Zeltinger Sonnenuhr in Spätlese-Qualität, aber durch diese enorme Spannung von 2017 und die hochpikante Säurefrische null schwer. Absolut tänzerisch und fein. Aber es ist schon die klassischere und konzentriertere Spätlese als die beiden zuvor genannten. Was den Wein so schön macht ist seine extreme Sauberkeit. Toller Geradeauslauf. Auch hier viel europäische Frucht. Diese super gerade, super cleane europäische Frucht erinnert schon ein wenig an Egon Müller. Das ist eine wunderbare Mosel-Spätlese par excellence aus einem der besten Spätlese-Jahrgänge des letzten Jahrzehnts.