Die Juffer Spätlese ist die viel feinere Spätlese neben der Juffer-Sonnenuhr, tatsächlich ist sie so viel filigraner in ihrer ganzen Erscheinung als die Sonnenuhr, dass man kaum glauben kann, dass die beiden Weine am selben Hang nebeneinander wachsen. Aber Juffer ist ja auch im trockenen Wein etwas kühler und filigraner im Stil. Hier bei der Sonnenuhr haben wir einfach mehr Druck, mehr Power, die höhere Intensität. Was für eine grandiose Frucht, strahlend, explosiv, köstliche Exotik. Gelbe Kiwi und Passionsfrucht, gelber Pfirsich und Quittenbirne. Reich und doch soooo unendlich fein, mit dieser grandiosen Säurebrillanz von 2023. Erinnert mich sehr an 2015, Power und Frische, ultrafein und dennoch druckvoll. Das ist schon die ziemlich perfekte Kombination aus eleganter Finesse und druckvoller, nachschiebender Energie. Ein genialer Stoff, eine absolute Trink-Spätlese zum unbeschwerten Genuss in Hochform. Exakt so soll eine Spätlese sein, das ist herausragend. 95-96+/100,