Das Weingut unterteilt seine Weinberge in 18 Parzellen, der größte Teil davon liegt auf über 600 Höhenmetern, direkt am Weingut in den Spring Mountains, westlich von Napa Valley. Schon bei der Lese wird rigoros sortiert und nur perfektes Lesegut wird zum Weingut gebracht. Nach der Gärung mit wilden Hefen folgt der 20-monatige Ausbau in zu 40 Prozent in neuen Barriques. Undurchsichtiges, tiefes Rubinrot. Schon beim Reinriechen hat der Wein eine unglaublich schöne Dichte und Tiefe. Kampfer, zarte Nadelbaum-Aromen und ätherische Kräuter spielen auf eine sehr verführerische Art und Weise mit der intensiven, dunklen Mineralität. Diese Aromen werden sich mit ein paar Jahren Flaschenreife in eine noch wundervollere Würze verwandeln, das ist schon garantiert. Der Wein hat eine solch wunderbare Frische – man kann den Wald, der die Weinberge umgibt, beinahe riechen. Auch im Mund hat er eine außergewöhnliche Frische und Präzision. Perfekt ausgereifte Blaubeeren und Kirschen, etwas Graphit. Die Tannine sind griffig und dennoch reif und integriert. Das ist ein großer Wein aus einem großen Jahrgang, er hat ein langes Leben vor sich und ist für die Zukunft gemacht. Philip Togni Weine verdienen immer ein paar Jahre Flaschenreife, damit sie ihre wahre Größe zeigen. Dieser Stoff stellt die perfekte Symbiose aus Margaux, Pauillac und Napa dar und ist einer der wirklich großen Cabernets Kaliforniens.
Nach drei trockenen Jahrgängen (2020, 2021 und 2022) startete das Jahr 2023 in Kalifornien für die Reben endlich wieder mit ausreichend viel Niederschlag während der Wintermonate, durch den die Wasserreserven der Weinberge größtenteils wieder aufgefüllt werden konnten. Die Temperaturen blieben im Frühjahr lange kühl, was den Austrieb der Reben extrem verzögerte. Zudem beeinträchtigten diese kühlen Frühlingstemperaturen den Fruchtansatz, was je nach Weinberg auf natürliche Art und Weise zu einer niedrigen Erntemenge und somit zu einer größeren Konzentration führte. Durch die Wachstumsperiode hinweg fielen 2023 in guten Abständen Niederschläge, und es gab keinerlei Trockenstress. Der Sommer verlief im Gegensatz zum heißen Vorjahr 2022 mild und die Trauben konnten langsam und gleichmäßig ausreifen. Zugleich konnten sie eine optimale Balance aus Tanninreife, Frucht und Säure erreichen. Im Herbst wurden die angenehmen Tagestemperaturen durch kühle Nächte ausgeglichen – dies bot nahezu perfekte Bedingungen für die Ausbildung eines komplexen Aromenspektrums. Die Weinlese verlief relativ entspannt und konnte ohne Zeitdruck bei idealer Reife durchgeführt werden. Bereits bei der Gärung legten viele Weine eine beeindruckende Intensität an den Tag, wie man sie nur ganz selten erleben kann. 2023 gilt nach 2021 und 2019 wieder als herausragender, großer Jahrgang.