Der Wein kommt zu 100 Prozent aus der Gemeinde Avize und steht zu 100 Prozent auf purem Kalkstein, kaum Erdauflage. Dieser Wein wird zur Hälfte im Stahltank und zur Hälfte im Fass spontan vergoren, aber großes Holz von 600 Liter, er verbleibt danach für sieben Monate auf der Hefe. Danach gehen die Grundweine in die Flasche zur zweiten Gärung. Der Wein wird auf der Flasche mit dem üblichen Kronkorken verschlossen und verbleibt rund sechs Jahre so. Die Dosage erfolgt dann wie immer nur am Ende der Prozesses: Nur minimalste Dosage von 3 g/l und etwas Grundwein des Hauses, also sehr puristisch. Die Nase ist extrem mineralisch. Feine Birne, Quitte, sehr viel Druck zeigend, unglaubliche Länge, Salz, Kalkstein. Ungeheure Finesse, mehr als zweiminütiger Nachhall, eine große Brillanz und Feinheit. Das wird nach 20 Jahren ein ganz großer Champagner, ist aber auch nach 10 Jahren schon zum Reinspringen schön, wenn man auf diese Puristik steht. Der 2012er ist etwas stoffiger und reicher, der 2013er ist etwas eleganter und straffer ausgelegt.