Aus der Hanglage von Crozes, das beste Terroir der Appellation und in Biodynamie. Beim ersten Riechen strömt die Energie förmlich aus dem Glas. Limette, Granny Smith und Zitronengras. Dazu eine zarte Floralität mit Mandelblüten und Rosen. Dazu Salbei und Reineclaude. Wunderbar harmonisch. Die Nase ist erstaunlich kühl und dennoch hochreif. Im Mund ungemein ausbalanciert. Mirabelle, Mandarine und Orangenabrieb. Dazu eine wunderbare Cremigkeit mit Honigmelone und Mandelmilch. Fein verwoben! Die Marsanne macht eine feine Cremigkeit und die Roussanne bringt öligen Stoff mit. Trotz dieser typischerweise breiten Rebsorten ist gerade beim 23er alles auf Zug und nicht fett. Natürlich ist dies ein breitschultriger Weißwein, aber genau dabei ist er wunderbar verwoben. Sicherlich ein exzellenter Speisebegleiter. Sehr schick, sehr hedonistisch – grandios lecker und einfach ein kleiner weißer Hermitage für einen grandiosen Preis. *** Le Grand Courtil Blanc wird von 40 Jahre alten Reben gewonnen. Überwiegend Sedimentböden mit ein bisschen Argilo-Calcaire. 50% Marsanne und 50% Roussanne aus der Hanglage von Crozes. Früher wurden die Trauben an Chapoutier verkauft. Heute wird daraus dieser Wein als Teil der Sélection Parcellaire gemacht. Biodynamische Bewirtschaftung. Die ganzen Trauben werden ganz langsam abgepresst und in neuen 600 Liter Holzfässern Fässern spontan vergoren, anschließend wird der Wein in 600-Liter-Fässer gelegt. Ausbau auf der Vollhefe für zehn Monate ohne jede Bâtonnage und erstmalige Schwefelung erst einige Monate nach Beginn des Ausbaus, wir verkosteten. Schwefelfrei und somit völlig unverfälscht. Der Alkoholgehalt liegt 2023 bei 13 Volumenprozent. Ein irres Konzentrat, mit winzigen Mengen und großem Potenzial. Das erste Mal wieder mit 2019 auf den Markt gebracht. Ein einzigartiger Wein.