Die Reben für diesen Côtes du Rhône stehen am östlichen Rand der Appellation Châteauneuf-du-Pape, komplett auf Sand. Tatsächlich ist das Terroir hier ziemlich ähnlich zu dem der benachbarten Toplage La Crau. Direktpressung ohne Mazeration. Ausbau mit Battonage in Edelstahl für etwas über 6 Monate auf der Hefe, im Frühjahr des Folgejahres erfolgt dann die Abfüllung. Eine klassische Cuvée aus überwiegend Grenache Blanc, der Rest sind Clairette, Bourboulenc, Viognier und Roussanne. Hellgelb mit grünen Reflexen. In der Nase zunächst schlank und steinig. Wir haben nichts Wuchtiges, sondern einen schön leichten, fruchtstarken Wein. Reifer Sommerapfel und milde Limette, grüne Mandarine und die typische Steinnote des Südens. Rosmarinzweig und Mandarine mit leichten Bitterstoffen im Hintergrund. Im Mund dann ziemlich gehaltvoll – Netzmelone, Litschi und etwas Zitronengras im Nachhall. Die Säure ist hier reif und eher niedrig. Feine Honigsüße im Abgang. Ein schöner Côtes du Rhône Blanc mit viel Extrakt, der mehr auf der cremig-charmanten, als auf der rassigen Seite ist, obwohl 2024 schon ziemlich viel Frische hat bei den Weißen.