Die Lage ist jetzt als Erste Lage klassifiziert, die es ja jetzt an der Mosel auch gibt. An sich war es immer eine Große Lage, aber Clemens hat den Wein freiwillig nie als GG herausgebracht. Jetzt ist es offiziell eine Erste Lage, was seiner Idee natürlich sehr entgegenkommt. Also schon ein deutlicher qualitativer Schritt über dem Rotschiefer-Terroirwein. Ein etwas tiefgründigerer Boden mit guter Versorgung, entsprechend sind die Weine hier immer expressiv und ansprechend. Sehr charmante Nase mit Nektarine, Grapefruit, roter Zitrone und saftiger roter Apfel. Wunderbar animierend, zart und schmelzig, klingt auf Aprikose und Grapefruit aus. Die schöne Grapefruitbitternote gibt dem Wein einen sehr edlen, herben Ausklang und eine Balance der höheren Art herstellt. Die Spannung ist enorm, obwohl es nicht über die krachende Säure kommt, ausgewogener und feiner als im sehr pikanten 2021. Die Frucht strahlt! Einer der Gewinner des Jahrgangs, wie viele Rieslinge vom Rotschiefer in 2023. Diese krachende Aromatik, die Duftigkeit, das passt einfach wunderbar in diesem Jahrgang. So herrlich war der Nonnengarten noch nie in den letzten Jahren, deshalb ist er nun auch erstmals in meinem Programm!