Clerc Milon Rothschild: Chateau Clerc Milon Rothschild 5eme Cru 2025

Chateau Clerc Milon Rothschild 5eme Cru 2025

Holzkiste

Zum Winzer

Cabernet Sauvignon 62%, Merlot 28%, Cabernet Franc 8%, Petit Verdot 1%, Carmenere 1%
rot, trocken
14,5% Vol.
Trinkreife: 2034–2060
Verpackt in: 6er OHK flach
voluminös & kräftig
tanninreich
pikant & würzig
Lobenberg: 96–97/100
Yves Beck: 96–98/100
Falstaff: 96/100
Alexandre Ma: 95–97/100
Colin Hay: 95–97/100
Gerstl: 19/20
Michelin: 1 Traube
Frankreich, Bordeaux, Pauillac
Allergene: Sulfite,
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Clerc Milon Rothschild 5eme Cru 2025

96–97
/100

Château Clerc Milon setzt sich in diesem Jahrgang aus 62 % Cabernet Sauvignon, 28 % Merlot, 8 % Cabernet Franc sowie je 1 % Petit Verdot und Carménère zusammen. Ausgebaut wird der Wein 18 Monate in Barriques, davon 55 % neues Holz. Gelesen wurde vergleichsweise früh zwischen dem 3. und 19. September, abgefüllt mit moderaten 13,1 % Alkohol. Die Nase zeigt sich sofort sehr offen und präzise. Schwarze Johannisbeere, Cassis und dunkle Waldbeeren steigen aus dem Glas, begleitet von der klassischen Pauillac-Würze. Zedernholz und schwarzer Pfeffer legen sich darunter, dazu kommt ein Hauch dunkle Schokolade. Mit etwas Luft zeigt sich auch die florale Seite des Blends. Mit feinen Veilchen Im Mund wirkt das Ganze sehr stimmig und fein austariert. Die Tannine sind präsent, aber ungemein seidig, geben Struktur und Tiefe, ohne Härte zu zeigen. Dunkle Frucht, ein Hauch rote Beeren. Ungemein dicht und mit sehr schöner Konzentration. Insgesamt wunderbar harmonisch in dieser kräftigen und tiefen Stilistik.

Jahrgangsbericht

2025 reiht sich ganz sicher ein bei den besten Bordeaux-Jahrgängen ever aus 2009, 2016 und 2022, und ist dabei einer der balanciertesten und ausgewogensten Jahrgänge überhaupt. UND sehr früh zugänglich und charmant. So soll es sein!

Verkostungsnotiz
96–98
/100

Yves Beck über: Chateau Clerc Milon Rothschild 5eme Cru

Der Clerc Milon 2025 reift zu 55 % in neuen Fässern. Der Ausbau kommt eben gut zur Geltung, steht aber nicht im Mittelpunkt; er erfüllt genau das, was man erwartet: er trägt das olfaktorische Gesamtbild und lässt die Details zur Geltung kommen. Auf Graphitnuancen folgen Noten von geröstetem Brot und anschließend blumige Anklänge. Alles ist gut ausbalanciert, keine Übertreibungen, aber viel Präzision mit einer harmonischen Gesamtleistung, die die olfaktorische Harmonie unterstreicht. Im Auftakt ist zuerst Zurückhaltung angesagt. Man spürt deutlich, dass die Extraktion dosiert und kontrolliert war und dass das Klima die feinkörnige Art der Tannine begünstigt hat. Diese sorgen übrigens gleichermaßen für Finesse und Kraft. Ein linearer, vollmundiger, kraftvoller (...) Wein. Ein Konzentrat an Energie mit Finesse, Temperament und Länge. Ein zeitgemäßer und gelassener Clerc Milon mit einem strahlenden, funkelnden, animierenden Finale!

96
/100

Falstaff über: Chateau Clerc Milon Rothschild 5eme Cru

Tiefdunkles Rubingranat, opaker Kern, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Feine Röstaromen, dunkle Waldbeeren, reife Pflaumen, Blutorangen, feine Edelholznuancen. Kräftig, etwas Nougat, reife Tannine, (...) Frische, zart karamelliger Abgang, gutes Reifepotenzial.

Verkostungsnotiz
95–97
/100

Alexandre Ma über: Chateau Clerc Milon Rothschild 5eme Cru

The signature tenderness and gentle charm of Château Clerc Milon not only withstand the trials of a dry and heated year, but seem to emerge from it with an even greater purity. Tasting the 2025 vintage, I was reminded several times of the brilliance of 2022, though the fruit expression this year feels even more vivid. On entry, a cream-like texture softly supports the palate, followed by notes of iris and violet that unfold with airy grace, so light and agile that I almost feel lifted onto tiptoe. Then, a subtle fleur de sel salinity seems to arise from nowhere, quietly seeping into the wine and interweaving with tannins of a soy milk-like texture, rendering an already supple body as smooth and silky as savoury tofu. It captures with remarkable precision the image of Pauillac’s “enchantress,” truly impressive.

Verkostungsnotiz
95–97
/100

Colin Hay über: Chateau Clerc Milon Rothschild 5eme Cru

(Pauillac; 62% Cabernet Sauvignon, 28% Merlot, 8% Cabernet Franc, 1% Carmenere, 1% Petit Verdot; pH 3.78; 13.1% ABV; tasted at the UGCB press tasting at the Cité du Vin and then at Mouton Rothschild with Jean-Emmanuel Danjoy). Charming, gracious and quite distinctive aromatically, with a nuttiness that I was not expecting and a saline note to the minerality too. There's more florality here than when tasted at the UGCB, with much more than just the hint of peony when re-tasted at Mouton. There's also a reassuringly dark, Pauillac, berry and stone fruit signature. There's plenty of graphite too, a little scratch of the pencil sharpener, a hint of the cedar to come and a little liquorice root on the finale. Plump and deep, layered and very classical, but with a crystalline purity that has been rather more recently acquired. I love the beautiful pinch, grip and shape to the fantail finish. We're in 'best ever' territory here.

19
/20

Gerstl über: Chateau Clerc Milon Rothschild 5eme Cru

Die Würze und die dunkle Frucht der Cabernet Sauvignon Traube dominiert hier den Duft ganz klar. Nur ganz zart im Hintergrund erkennt man rotbeerige Aromen. Das Bouquet strahl aus der Tiefe mit kühlen ätherischen Ausprägungen. Die Cabernet Würz kommt auch im Auftakt wunderschön zur Geltung. Saftig und frisch fliesst die reife Frucht am Gaumen umher. Köstlich ausbalanciert auch dank den seidigen Tanninen. Ein sinnlicher, wenn auch kraftvoller Clerc-Milon mit guter Länge und einem langanhaltenden Finale. (pb)

Mein Winzer

Clerc Milon Rothschild

Direkt neben Mouton-Rothschild und Lafite-Rothschild liegt Château Clerc-Milon-Rothschild. Das Gut, ein fünftes Cru in der Klassifikation von 1855, wurde 1970 von dem mittlerweile verstorbenen Baron Philippe de Rothschild erworben.

Chateau Clerc Milon Rothschild 5eme Cru 2025