Barolo Castiglione 2014

Vietti

Barolo Castiglione 2014

StilStil
voluminös & kräftig
tanninreich
frische Säure
RebsorteRebsorte
Nebbiolo 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 93-94/100
Galloni 93/100
Parker 93/100
Suckling 92/100
Winespectator 94/100
WeinWein
Rotwein
13,5% Vol.
Trinkreife: 2020 - 2038
Verpackt in: 6er
LageLage
Italien
Piemont
Allergene
Sulfite

  • 44,00 €

0,75 l · 33137H

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lobenberg

Lobenberg über:
Barolo Castiglione 2014

93-94
/100

Lobenberg: Dieser Wein kommt wie immer aus 11 verschiedenen Lagen und ist der Barolo des Hauses schlechthin. Dafür steht Vietti und dieser Barolo steht für Vietti. Diese Basis zeigt perfekt, was Vietti kann. Und der Wein ist mit gleichem Aufwand vom Weinberg bis zum Keller entstanden und somit eines der qualitativen Superschnäppchen der Langhe überhaupt. Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 20 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine frühere Reife mir knackiger Säure bei zugleich hoher Fruchtsüße. Vietti arbeitet seit vielen, vielen Jahren biologisch, ja sogar biodynamisch, aber ohne zertifiziert zu sein. Dementsprechend war in einem Jahrgang wie 2014 die klassische Kupferspritzung in großer Häufigkeit angesagt. Das Frühjahr war ja bis in den Sommer extrem verregnet. Auch hat Vietti sehr viel Blüten durch Verrieselung verloren. Dann Mehltau und falscher Mehltau. Über 20 Spritzgänge Kupfer waren nötig. Ab August und September änderte sich das Wetter. Die Lese kam hier erst relativ spät im September. Es wird hier ja außer Kupfer nicht gespritzt. Weder chemisch noch systemisch gegen Botrytis. Sondern einfach nur extrem stark im Weinberg gearbeitet. Gras, Bodenbearbeitung, etc. Das heißt, man hat hier mit etwa 40% Mengenverlust am Ende reife, saubere, kleine Träubchen hereinbekommen. Barolo Castiglione ist das Sammelsurium aller Crus. In 2014 ist die gesamte Menge der Lage Brunate in den Castiglione geflossen, da das Ergebnis auf Grund zusätzlichen Hagels weder von der Menge noch Qualität den Erwartungen an einen Brunate entsprach. Castglione ist ja neben vielen ausgesuchten Lagen quasi auch immer ein Sammelzweitwein aller Crus von Vietti aus Castglione, La Morra, Serralunga und Novello. Entsprechend ist das immer einer der komplexesten „normalen“ Barolo des Piemonts gewesen. Sicherlich auf dem gleichen Level wie ein Bussia bei Aldo Conterno. Der 2014er, der ja so ein kühles Jahr repräsentiert, kommt auf Grund des winzigen, konzentrierten Ertrags mit einer sehr Garrigue-beladenen, schwarzfruchtigen Nase daher. So viel Wucht, so viel Dichte hätte ich nicht erwartet. Im Gegensatz dazu der Mund, der zwar mit höchster Spannung und Intensität daher kommt, gleichzeitig aber schlank und kühl bleibt. Sehr lang. Dieser Castiglione verhallt erst nach zwei Minuten. Die Säure liegt sehr hoch. Die Frucht ist sehr frisch. Viel auf der roten Frucht bleibend, anders als es die Nase suggerierte. Sehr viel Zwetschge, Waldhimbeere, auch etwas Johannisbeere. Nicht ganz so extrem auf der Finesse und nicht ganz so schlank wie der ähnlich komponierte Wein von Bartolo Mascarello. Etwas mehr Wärme und Fülle, etwas mehr Körper und süße Fülle aufweisend. Dennoch eher ein feiner, langer, extrem stylischer, seidiger Finessebarolo. Man muss 4-5 Jahre warten, aber es wird eine große Freude sein diesen sehr stylischen, sehr typischen Barolo aus einer fast vergessenen Zeit zu trinken. Ein Wein wie Barolo früher war. Schlanker, viel verspielter, nicht dieser, durch Parker dominierte wuchtige Stil. Mir gefällt dieser Barolo extrem gut. Eine Ode an die Freude. 93-94/100

Galloni

Galloni über:
Barolo Castiglione 2014

93
/100

-- Galloni: --Galloni: The 2014 Barolo Castiglione is superb. Nuanced, layered and sculpted in the glass, the Castiglione is a wine of real precision and class. In 2014, the Castiglione is medium in body and gracious, with perhaps a bit less stuffing than in some previous editions, but tons of persistence. Hints of lavender, rose petal and red berry fruit lead into the crystalline, translucent finish. Time in the glass brings out this gorgeous Barolo's more refined side. Once again, the Castiglione is a real overachiever. The Castiglione is built on a core of Ravera, with a complement of fruit from other sites that are often vineyard-designated by other producers. 93/100

Parker

Parker über:
Barolo Castiglione 2014

93
/100

-- Parker: --Parker: This is a terrific and flexible expression of Nebbiolo that can adopt to almost any dinner party setting. The 2014 Barolo Castiglione was designed for people who want to enjoy Barolo in an easy and direct manner. This Barolo is offered at higher production numbers, although this vintage is comparatively smaller. On average they make anywhere from 44,000 to 53,000 bottles, but in 2014 only 35,000 bottles were produced. The bouquet here is generous and broad with dark fruit, spice and tar. You even get a touch of citrus or dried orange peel. The mouthfeel is a bit thinner and more delicate in this vintage. Yet the tannins leave a firm footprint and promise a good aging future ahead. 93/100

Suckling

Suckling über:
Barolo Castiglione 2014

92
/100

-- Suckling: --Suckling: An array of berries and cherries with a floral sheen. Bright and attractive. The palate has a layer more than most, offering sour cherries and tangy, cherry-pip flavors in a supple, balanced style. Drink or hold. 92/100

Winespectator

Winespectator über:
Barolo Castiglione 2014

94
/100

-- Winespectator: --Winespectator: Plum and black cherry flavors are augmented by leather, underbrush and tobacco notes. Offers hints of chocolate and sweet spices, while the muscular structure keeps this under wraps. Delivers ample fruit and bright acidity, not to mention a lingering aftertaste. Turns silky and elegant with air. Best from 2023 through 2042. 94/100

Mein Winzer

Vietti

Die Familie Vietti erzeugt Wein seit vier Generationen in Castglione Falletto im Herzen des Anbaugebiets Barolo. Seit 1957 war der 2012 verstorbene Alfredo Currado für den Ausbau der Weine verantwortlich, schon 1961 begann er die großen Lagen separat zu vinifizieren. […]

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