Dieser Wein ist aus den alten Reben in der Wolfer Goldgrube entstanden. Die Trauben wurden gemahlen und dann abgepresst, die spontane Gärung und der Ausbau finden in Edelstahltanks statt für die restsüßen Weine. Einer der besten Lagen und mit die ältesten Reben Traben-Trarbachs. Ganz Vollenweider typisch zeigt selbst das restsüße Kabinett nur wenig Frucht, wie immer voll auf dem Stein laufend. Wilde Reduktionsnoten vermischen sich mit dem Duft nasser Steine und süßer Limette. Classic Vollenweider! Dann kommt etwas mehr süßer Pfirsich, auch Apfelblüten. Der Wein stammt aus dem westlich exponierten, kühlsten Teil der Goldgrube, das gibt ihm immer diese famose Frische. Eine ganz typische Kabinettlage, die immer brilliert. Wahnsinnig viel Spannung im Mund, suuuperstraight und saftig, schwarze Johannisbeere, Tonicwater, grüne Aprikose und Aprikosenkerne. Grandiose Salzigkeit, die hinten stehenbleibt. Es zeigt nur wenig Süße, weil die Mineralität und die irre Säure perfekte Gegenspieler sind. Dieser reduzierte Stil von Vollenweider ist schon faszinierend, ich finde das genial. 2025 hat viel Schub, kommt fülliger und fruchtexpressiver als die kühlen 2024er in Glas.