Über den Dächern von Wachenheim, auf einer über 300 Meter hochgelegenen Waldlichtung, liegt das einzigartige Terroir von Odinstal. Biodynamisch bewirtschaftet, Demeter-zertifiziert, mit akribischer Handarbeit im Weinberg. Der Basalt ist der einzige Wein hier oben, der auf diesen tiefschwarzen vulkanischen Böden wächst, keine zehn Meter vom alten Basaltsteinbruch entfernt. Ein Weinberg von uralten Reben, ein Bodenprofil wie man es sonst nur aus dem Forster Pechstein kennt – dunkel, rauchig, würzig, einzigartig. Andreas Schumann gibt immer ein paar ganze Trauben mit in die Gärung, der Ausbau erfolgt komplett im Edelstahl. Und so zeigt sich der Basalt von Beginn an deutlich rauchiger als alle anderen Terroirweine aus dem Odinstal. In der Nase Feuerstein und Graphit, kühle Rauchigkeit, dazu frische Wiesenkräuter, gelber Apfel, Quitte, ein Hauch Mango in der Tiefe. Alles wirkt ein wenig dunkler, würziger, dichter als beim Kalkstein – die Phenolik spielt hier deutlich mit, gibt Spannung und Charakter. Am Gaumen dann dieser straff zupackende Grip: die Pfälzer Rieslingfrucht fließt direkt über glühenden Feuerstein, salzig, vibrierend, mit faszinierender Länge. Quitte, Zitrus, Apfelschale, dazu eine leicht herbe, steinige Textur, die den Wein enorm schlank und präzise wirken lässt. Die Vibration aus der Salzigkeit gibt dem Gaumen einen elektrischen Kick, das Ganze bleibt kristallklar und enorm trinkanimierend. Der Basalt ist das dunkle Kraftzentrum im Odinstal-Portfolio, ein Riesling von rauchiger Tiefe und mineralischer Dramatik. Forster Pechstein in der Seele, aber doch ganz eigen, ganz hoch oben über Wachenheim. Ein Ereignis, ein vibrierender Ausdruck von schwarzem Vulkangestein – so unique!