Der Wein stammt zu 100 Prozent aus der Kupfergrube, der Zweitwein des Großen Gewäches. Dieser Wein heißt eigentlich Schloss Böckelheimer Riesling vom Vulkan und ist eben aus der vulkanischen Kupfergrube. Die Reben sind zwischen 15 und 30 Jahre alt. Alles darüber hinaus geht ins GG. Rein spontan vergoren im Stahl auf rund 4 g/l Restzucker. Der Wein bleibt im Stahl auf der Vollhefe bis zur Füllung Mitte April. Er entspricht zu 100 Prozent der Kupfergrube, mit dieser zu Beginn etwas verschlossenen Nase und dann der fast explosiven Expressivität. Tolle Exotik in 2025, feiner als 2024, keine Frage. Tonic Water und grüne Aprikose, Quitte. Im Gegensatz zum etwas runderen Vom Schiefer sind wir beim Vulkan schon etwas grünlicher. Ein bisschen Almdudler, feinste Kräuterlimonade. Hohe Fruchtintensität und dichter Körperbau. Wow, haben diese 2025er einen schicken Schmelz. Lang und intensiv, zart exotisch, straff in der Auslegung klar, aber eben nicht so extremistisch wie 2024. Ein schickes Jahr. Der Vom Schiefer ist der feinere, etwas rundere Wein, der Vom Vulkan hat diesen kleinen Kick aus der Kupfergrube, dieser dramatischen Steillage oberhalb von Gut Hermannsberg. Der Wein steht im Mund wie ein felsiges Monument, für diese Preisklasse ist das sehr beachtlich. Ein Terroirwein mit einem Hang zur Größe, große Klasse.