Aus einem höher oben am Taunus gelegenen Weinberg im Herzen des Ortes Hallgarten, der für exzellente Kabinette und Spätlesen steht. Die Reben sind 1977 gepflanzt, es ist immer dieselbe Parzelle aus dem das Versteigerungs-Kabinett kommt. Fred Prinz keltert seit vielen Jahren grandiose Kabinette, die zwar immer relativ reich und kraftvoll sind für diese Kategorie, aber zugleich eine grandiose Stahligkeit und Transparenz aufweisen. Die dichteste und feinste Partie aus der Jungfer wurde als Versteigerungswein selektiert. Ein sehr intensives Hochlagen-Kabinett aus dem kühlen Jahr 2024, das so genial war für Kabinette. Fred Prinz ist Kabinett-Spezialist. Sein Stil ist mundfüllender und etwas druckvoller als die Mosel, perfekte Speisenbegleiter. In der Nase Grapefruit, frische Weintraube, Litschi, kandierter Ingwer. Schön spicy im Mund, aber so intensiv, reich, lang und schmelzig. Viel Power, viel Schub, das geht schon ordentlich voran. 2024 ist noch kristalliner und straffer als das wärmere 2023. Wird ewig halten und versteht sich natürlich eher als Speisenbegleiter. Ein Rehrücken mit Preiselbeeren ist ein Gedicht dazu.