2025 ist aromatisch wärmer und schmelziger als das karge 2024, mehr Crowd Pleaser. Es war tolles Lesegut mit satter Reife aus diesem relativ reifen Jahrgang, der sich oft eine brillante Säure erhalten hat. Die Lese begann schon Anfang September in 2025. Aromatisch ist 2025 eher auf der wärmeren Seite, aber kein extremes Jahr wie 2022 oder 2018, eher ausgewogen warm wie 2019 oder 2023. Hier wird sehr traditionell mit langem Hefelager und Spontangärung im Moselfuder gearbeitet. Das sorgt für eine Balance, Rundheit und Harmonie, wie sie an der Mosel nur selten zu finden ist. Die Reben sind 70 bis 90 Jahre alt und stehen im Kernbereich, dem absoluten Filetstück der Sonnenuhr. Allerbestes Terroir. Die Sonnenuhr Spätlese ist unerhört fein in 2025, so zart, so verspielt. Duftet nach frischem, weißem Pfirsich, Pfirsichkernen, Apfelblüte, weißem Pfeffer. Alles ganz zart, schmelzig, ohne jegliche Schwere dahingleitend.