Die Wolfer Goldgrube ist Vollenweiders Paradelage. Hier bewirtschaften sie den Löwenanteil, und mit dieser Lage fing alles an. Teilweise wurzelechte Reben und nur Einzelstöcke, von der Flurbereinigung verschonte Parzellen in dieser Steillage. Dieser Lagenwein stammt aus den besten Parzellen und ältesten Reben, die bis zu 120 Jahre alt sind. Nach einigen Stunden Maischestandzeit wurde der Wein auf der kleinen Korbkelter abgepresst und dann zu 100 Prozent Spontangärung in Stückfässern überführt. Knochentrocken durchgegoren auf wenige Gramm Restzucker. Ausbau für 14 Monate auf der Vollhefe in einem einzelnen Stückfass. Direkt von der Vollhefe runter gefüllt. Bitte unbedingt mindestens auch einige Flaschen zum langen Lagern kaufen, denn dies ist ein echter Langstreckenläufer. Die Weinberge sind seit 2023 erstmals Bio zertifiziert und in 2024 war es eine enorme Herausforderung mit dem andauernden Regen über den Sommer, aber Moritz bleibt seinem Weg treu. Sehr expressive Nase, elegant und kühl, erinnert mich etwas an 2008. Der Im Reiler ist das, was früher einfach die große, trockene Goldgrube war. Seit 2024 hat Moritz Hoffmann die Parzellen der Goldgrube aber separat abgefüllt, um auf den Ortswein-Bereich zu verzichten. Es gibt abgesehen vom Gutswein dann nur noch Lagenweine. Die Parzelle Im Reiler ist also neben dem Im Reiler “wurzelecht” (der den Aurum ersetzt, aber im Grunde noch eine Stufe darüber ist) der trockene Spitzenwein aus der Goldgrube bei Vollenweider. Nach einigen Stunden Maischestandzeit wurde der Wein auf der kleinen Korbkelter abgepresst und dann zur 100 Prozent Spontangärung in Stückfässern überführt. Knochentrocken durchgegoren auf wenige Gramm Restzucker. Ausbau für 14 Monate auf der Vollhefe in einem einzelnen Stückfass. Direkt von der Vollhefe runter gefüllt. Bitte unbedingt mindestens auch einige Flaschen zum langen Lagern kaufen, denn dies ist ein echter Langstreckenläufer. Seit einiger Zeit verwendet Moritz Hoffmann aber deutlich weniger Schwefel als üblich an der Mosel, daher bekommen die Weine eine etwas weichere Textur und frühere Zugänglichkeit. Wir sind in 2024 natürlich in straffer Auslegung, aber es hat diese Geschmeidigkeit wie man sie eher von Loire-Weinen gewöhnt ist, es ist nicht mehr so karg-moselanisch, sondern ein bisschen französischer im Stil. Wir haben feine hellgelbe Frucht über Graphit und Feuerstein, kühl und ziseliert, leicht salzig. Ich muss wirklich etwas an große Chenin Blancs denken. Schlanke Quitte, reife Amalfizitrone, Austernwasser, sehr straight, aber nie extremistisch. Das ist im trockenen Bereich mit in der Spitzengruppe der Mosel anzusiedeln. Allerfeinster Mosel-Riesling für Insider und Kenner.