Aus kleinen, alten Rebanlagen auf den kargen Granit- und steinigen Schieferböden des Alentejo gewachsen. Vinifiziert wird aus Mikroparzellen mit 10 bis 56 Jahre alten Reben, ganz im Zeichen des ungestümen, frischen Alentejo-Terroirs. Die Regler stehen hier also voll auf Individualität und Qualität. Dies ist jedoch auch kein Wunder, wenn man hört, dass DER Kult-Önologe António Maçanita hier als Berater seine Finger im Spiel hat. Eine Cuvée aus 45% Touriga Nacional, 45% Alicante Bouschet und 10% Castelão – also das typische autochthone Alentejo-Potpourri. Handlese, Gravitation, Kaltmaischestandzeit, spontane Vergärung und rund 22 Tage Maischestandzeit bewahren die kompromisslose Klarheit der Frucht, während ein kleiner Teil für 6 Monate in gebrauchten französischen Barriques reifen durfte. Im Glas zeigt er sich in einem tiefen, konzentrierten Violetton. Die Nase wird augenblicklich von frischen dunklen Beeren, einer feinen Kräuternote und einem Hauch von Blüten eingenommen. Sauer- und Schwarzkirsche, dazu kommt Rosmarin und Veilchen. Überraschend vollmundiger, dichter Körper mit festen, perfekt abgerundeten Tanninen. Dazu kommt eine beachtliche, messerscharfe Säure und Frische. Wow, welcher ein toller und leckerer Wein!