Das Rosé-Pendant zum großartigen PiNo Sekt. Non Vintage, mit Basis im Jahrgang 2020. Wie immer bei Rebholz kompromisslos gedacht: selektive Handlese, biodynamische Bewirtschaftung, Muschelkalk als prägende Herkunft. Nur die erste Pressfraktion wird verwendet, die Grundweine reifen im gebrauchten Burgunder-Barrique, komplett ohne Schwefel. Danach über 50 Monate Hefelager auf der Flasche – ein Anspruch, der locker in der Liga großer Champagner mitspielt. Nach dem Degorgement nur minimal dosiert mit rund 2 g/l. In der Nase sofort sehr fein und präzise. Saftige Kirsche, Kirschblüte und zarte Himbeere, dazu ein Hauch Rhabarber und Blutorange. Dahinter kommt mit Luft mehr Tiefe: Brioche, ein wenig Hefegebäck, dazu diese typische kalkige Note – nasse Kreide, leicht salzig, sehr klar. Die Frucht bleibt immer elegant und zurückgenommen, nichts Lautes, alles fein verwoben. Am Gaumen dann richtig beeindruckend. Ultrafeine Perlage, die sich fast cremig anfühlt, dazu eine sehr feine Würze vom langen Hefelager. Wieder rote Beeren, dazu ein Hauch Zitrus und diese durchgehende salzige Mineralität, die dem Sekt enormen Zug gibt. Die Säure ist präzise und fein geschliffen, trägt den Wein mühelos und sorgt für Spannung.,Was besonders auffällt, ist diese Balance aus Frische, Struktur und Tiefe. Nichts wirkt breit oder üppig, alles bleibt auf Linie, sehr fokussiert und mit großer Eleganz. Im Finale lang, kühl und mineralisch, mit feinem Beerenton, Brioche-Anklängen und kalkigem Nachhall. Ein Rosé-Sekt, der mit klarer aber niemals kitschiger Frucht daherkommt, sondern über Finesse, Präzision und die typische Rebholz-Klarheit – sehr fein, sehr stilvoll und mit richtig viel Substanz.