Die Reben stehen im historischen Teil des Sonnenbergs, weit oben am Hang auf kargen Böden, die diese köstliche Fruchtfülle hervorbringen. In der 1971er Flurbereinigung kamen dann große Teile Sonnenberg weiter unten hinzu, die sehr schwere, dicke Lehmböden haben und nicht mal im Ansatz an die Qualität des alten Kernstücks heranreichen laut Becker. Weit durchgegoren auf 22 Gramm Restzucker, typisch Becker. Die Nase strotzt nur so vor Pfirsich. Dazu kommt eine Salzigkeit, etwas weißer Pfeffer und unreife Kochbanane. Im Mund total delikat und zart. Das ist feinherb, wie es leibt und lebt. Tänzelnd, frisch und doch voller Kraft und Intensität. Mirabelle, Galgant und vollreife Melone. Eine total hedonistische Spätlese, die dank Ihres moderaten Restzuckers unheimlich animierend und spannend ist! 94+/100